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Das Grillchen auf dem Heerde : ein Feemährchen aus traulicher Häuslichkeit / von Charles Dickens. Frei nach dem Engl. von Erwin von Moosthal
Entstehung
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41 in Eurer Güte erlauben, gegen Geld und gute Worte bei Euch hier mein Nachtquartier aufzuſchlagen?“ „Ja, ja, freilich!“ rief Dot;—„ja wohl, ganz

gewiß!“ „Oho,“ ſagte der Kärrner, den dieſe ſchnelle Zuſtim⸗ mung nicht wenig überraſchte;—„je nun, ich habe

vichts dagegen, nur weiß ich nicht gewiß, ob wir viel⸗ eicht....“

„Stille, lieber John!“ unterbrach ſie ihn;—„laß nur mich gewähren!“

„Ei was,“ wandte John ein,„er iſt ja ſtocktaub!“

„Ich weiß, daß er es iſt, aber— ja Sir, ganz ge⸗ wiß. Ei freilich!— Ich will ihm ſogleich ein Bett herrichten, John.“

Wie ſie nun forteilte, das Geſchäft zu beſorgen, war ihre geiſtige Aufregung und die Rührigfeit ihres Weſens ſo ſeltſam und befremdlich, daß der Kärrner ſtockſteif daſtand und ihr betroffen nachſchaute.

„Thun Ihre Mütters Ihnen jetzt Bettens zurecht⸗ machen?“ ſchwatzte Miß Slowboy zu dem Kinde;— „und that ſein Haar nicht braun und lockig werden, wenn es ſeine Perückens abnahm und erſchreckte nicht das liebe Frauchen, wie es ſo bei dem Feuer ſaß?“

In Folge jener unerklärlichen Anziehungskraft, die oft Kleinigkeiten auf den Geiſt ausüben und welche ſo oft direkte Folge eines Zuſtandes der Ungewißheit und Be⸗ troffenheit iſt, wiederholte ſich der Kärrner, wie er lang⸗ ſam in der Stube auf⸗ und abging, ſogar dieſe thörich⸗ ten Worte innerlich manch liebes Mal, ja ſogar ſo oft, daß er ſie ordentlich auswendig lernte und noch immer darüber brütete, wie über einem Schul⸗Penſum, als Tilly bereits längſt wieder dem Kinde die Haube aufgeſett hatte, nachdem ſie das kleine kahle Köpfchen des Kindes, nach der Gewohnheit der Kindswärterinnen ſo lange mit

der flachen Hand gerieben hatte, als ihr paſſend und ge⸗

ſund däuchte.. aUnd erſchreckte er nicht das liebe Frauchen, wie es