40
„Dazu iſt er noch lange nicht häßlich genug!“ ſagte Tackleton.—„Iſt nichts an dem Kerl. Kommt, Ka⸗ leb! nehmt die Schachtel mit!'s wird hoffentlich jetzt Alles in Ordnung ſeyn?“
„Ja,'s iſt Alles vorüber, iſt Alles vorbei!“ rief das kleine Weibchen und winkte ihm haſtig fortzugehen. —„Gute Nacht!“
„Gute Nacht,“ ſagte Tackleton.—„Gute Nacht, John Peerybingle! Nehmt Euch in Acht, daß Ihr mir die Schachtel ordentlich tragt, Kaleb. Ich drehe Euch den Hals um, wenn Ihr mir ſie fallen laßt! Draußen iſt's pechſchwarze Nacht, und ein wahres Hundewetter,
nicht wahr? Gute Nacht!“
Er ließ noch ein Mal mit ſcharfem Blick ſein eines Auge durch, die ganze Stube ſchweifen und entfernte ſich alsdann; Kaleb mit dem Hochzeitskuchen auf dem Kopfe
folgte ihm nach.
Der Fuhrmann war ſo über ſein kleines Weibchen erſchrocken, und hatte es ſich ſo angelegen ſeyn laſſen, ſte zu tröſten und zu beſänftigen, daß er die Anweſen⸗ heit des Fremden kaum bemerkt hatte, bis er dieſen nun als einzigen Gaſt noch im Zimmer bemerkte.
„Siehſt Du, Dot, er gehört nicht zu ihnen!“ ſagte
jetzt John,—„ich muß ihm bedeuten, daß er nun auch
gehen muß.“
„Ich bitte Euch um Verzeihung, guter Freund,“ ſprach der alte Herr und trat auf den Kärrner zuz— „um ſo mehr, als es ſcheint, daß Euer Weibchen nicht ganz wohl iſt; weil aber der Pfleger, den mein Gebrechen faſt unentbehrlich macht,“ ſetzte er kopfſchüttelnd hinzu und deutete auf ſeine Ohren,—„noch nicht angekom⸗ men iſt, ſo fürchte ich, es muß irgend ein Mißverſtänd⸗ niß obwalten. Das Wetter aber, das mir Euren beque⸗ men Karren zu einem ſo willkommenen Obdach machte (ich wollte, ich bekäme nie mehr ein ſchlechteres!) iſt noch ſo ungünſtig wie zuvor. Wolltet Ihr mir daher


