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Das Grillchen auf dem Heerde : ein Feemährchen aus traulicher Häuslichkeit / von Charles Dickens. Frei nach dem Engl. von Erwin von Moosthal
Entstehung
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ſte hat halt etwas ſo Trauliches, Behagliches und Zuthun⸗ liches in ihrem Weſen, ſelbſt bei Dingen, die ihr ganz gleichgültig ſind, daß ſie Einen unwillkürlich anſprechen muß. Nicht wahr, Ihr ſagt mir's zu, daß Ihr kommt?

Wir haben ſchon ausgemacht, daß wir unſern Hochzeitstag zu Hauſe feiern wollen, wenn's irgend an⸗ geht, ſagte John; wir haben uns ſchon ſeit ſechs

Monaten darauf vertröſtet; ſeht, Mr. Tackleton, daß man

zu Hauſe...

Bah, was iſt zu Hauſe? rief Tackleton;vier Wände und'ne Decke!(Warum bringt Ihr denn das Grillchen nicht um, das hätte ich ſchon lange gethan; ich mach's immer ſo, ihr Geräuſch iſt mir in der Seele zuwider!) In meinem Hauſe habt Ihr auch vier Wände und'ne Decke kommt zu mir!

Wie, Ihr bringt Eure Grillchen um? fragte John.

Ja, Sir, ich zertrete ſie! verſetzte der Andere und ſtieß mit der Ferſe heftig auf den Boden;aber nicht wahr, Ihr verſprecht mir doch, daß Ihr kommt? Seht Ihr, Ihr habt ja eben ſo großes Intereſſe daran, als ich, daß ſich die Weiber gegenſeitig überreden, ſie ſeyen glücklich und zufrieden 8⁸ könnten's nicht beſſer haben. Ich kenne ihre Weiſe. as die eine Frau nur immer ſagen mag, daran hält die andere feſt wie am Evange⸗ lium. Es liegt im Nachahmungstrieb bei den Weibern, Sir, daß wenn Eure Frau zu der meinen ſagt: ich bin die glücklichſte Frau auf Erden, und habe den beſten Ehmann von der Welt, und bin ihm von Herzen gut meine Frau alsdann daſſelbe oder noch mehr zu der Eu⸗ ren ſagt, und es am Ende zum Theil geglaubt.

Wollt Ihr denn damit ſagen, ſie thun es nicht von ſelber? fragte der Kärrner gedankenvoll.

Von ſelber? rief Tackleton mit gellendem Ge⸗ lächter;was thun ſie nicht von ſelber?

Dem Kärrner hatte es ſchon auf der Zunge gelegen, hinzuzuſetzen: Euch lieb haben; wie er aber zufällig