35 zur Hochzeit kommen? Ihr wißt ja, wir ſtecken in den⸗ ſelben Schuhen!
„Inwiefern in denſelben Schuhen?“ fragte der Kärrner.
„Je nun, wegen der kleinen Ungleichheit der Jahre!“ ſagte Tackleton und ſtieß ihn von Neuem an.—„Zuvor aber müßt Ihr mir verſprechen, vor meinem Hochzeits⸗ tage noch einen Abend mit uns zuzubringen.
„Zu welchem Zwecke?“ fragte John, den dieſe auf⸗ dringliche Gaſtlichkeit nicht wenig wunderte.
„Zu welchem Zwecke?“ wiederholte der Andere.— „Das iſt eine ganz neue Mode, eine Einladung anzu⸗ nebmen!— Je nun, zum Zweck des Vergnügens, der Geſelligkeit und dergleichen; Ihr werdet mich ſchon ver⸗ ſtehen!“
„Ei, ich dachte, Ihr wäret noch nie ein Freund von Geſelligkeit geweſen!“ ſagte John in ſeiner ungezwunge⸗ nen Weiſe..
„Alle Wetter! ich ſehe ſchon, mit Euch muß man unwillkürlich geradezu von der Leber wegreden!“ ſagte Tackleton:—„nun denn, offen geſtanden, Ihr habt ſoen behagliches trauliches Weſen igin einander, Ihr und Eure Frau.... Ihr verſteht mich ja ſchon! Ihr müßt mich verſtehen, wenn auch....“
„Nein, wir können Euch nicht verſtehen!“ verſetzte John;—„was wollt Ihr denn eigentlich damit ſagen?“
„Nun jg, Ihr verſteht mich alſo nicht?“ ſagte Tackleton; —„ich will zugeben, das Ihr mich nicht verſteht; wie es Euch beliebt, was liegt auch am Ende daran! Ich wollte nur ſagen: da Ihr nun einmal ein ſolches Aus⸗ ſehen habet, werde Eure. Geſellſchaft auf die zukünftige Mrs. Tackleton einen recht günſtigen Eindruck machen.
Und obwohl ich nicht gerade vermuthen darf, daß Euer
liebes Weibchen in dieſer Sache gar ſonderlich gut auf
mich zu ſprechen iſt, ſo kann ſie doch nichts dafür, daß
ich nun einmal mein Auge auf ſie geworfen habe, denn 3*


