34 und zwar mit einer jungen Frau, mit einem ausnehmend ſchönen Frauenzimmer.
Er ſah freilich nicht wie ein Bräutigam aus, als er ſo in des Kärrners Küche ſtund, einen ſauertöpfiſchen Zug in ſeinem welken Geſicht, ein unheimliches Schnar⸗ chen in ſeinem Leibe, den Hut bis auf die Naſe in's Geſicht gedrückt, beide Hände in den Abgrund ſeiner Taſchen vergraben, während ſeine ganze ſpöttiſche, übel⸗ gelaunte Perſönlichkeit aus einem kleinen Winfelchen ſei⸗ nes Einen ſchlauen Auges herausſchaute, wie die concen⸗ trirte Eſſenz einer beliebigen Anzahl Raben. Aber trotz⸗ dem gab er ſich das Anſehen eines Bräutigams. In drei Tagen mache ich Hochzeit,“ ſagte er;— „nächſten Donnerſtag unfehlbar. Am letzten Tage des erſten Monats im Jahre will ich Hochzeit machen.“
Habe ich ſchon erwähnt, daß Tackleton ſtets das eine Auge weit aufriß und das andere faſt ganz ge⸗ ſchloſſen hielt, und daß gerade das faſt ganz geſchloſſene Auge ſtets das ausdrucksvollere war? Ich glaube kaum, daß ich es ſchon erwähnte.
„Das ſoll mein Hochzeitstag ſeyn,“ ſagte Tackleton und klimperte in der Taſche mit ſeinem Gelde. „Eil“ rief der Kärrner,— das iſt ja gerade auch unſer Hochzeitstag.“
„Hahaha,“ lachte Tackleton;—„Drum ſeyd Ihr ge⸗ rade auch ein ſolches Paar; wir gleichen uns juſt auf ein Haar hin!“. 7
Dot's Entrüſtung über dieſe anmaßende Behauptung läßt ſich gar nicht beſchreiben. Das wäre ſchön; was für weitere Aehnlichkeit wollte Tackleten am Ende gar noch finden? Vielleicht dachte ſich ſeine Phantaſie gar noch die Möglichkeit eines ähnlichen Winkelkindes? Der Mann war offenbar verückt.
„Heda, ein Wörtchen mit Euch!“ flüſterte Tackleton und ſtieß den Kärrner mit dem Ellenbogen an, um ihn ein wenig bei Seite zu nehmen;„Ihr werdet doch auch


