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Das Grillchen auf dem Heerde : ein Feemährchen aus traulicher Häuslichkeit / von Charles Dickens. Frei nach dem Engl. von Erwin von Moosthal
Entstehung
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Mein Weibchen, gab John zur Antwort.

Nichte? fragte der Fremdling.

Mein Weib! brüllte John.

Warum nicht gar? wandte der Fremde ein;iſt's Euer Ernſt? Sie iſt noch ſehr jung!

Dann wandte er ſich ruhig wieder ab und las weiter; ehe er zwei Zeilen geleſen haben mochte, unter⸗ brach er ſich wieder mit der Frage:

Euer Kind, Kärrner?

John bejahte es mit einem gigantiſchen Kopfnicken, das die Stelle eines durch's Sprachrohr gebrüllten Ja vertrat.

Ein Mädchen? fragte der Alte.

Ein Knabe! bruͤllte John.

Wohl noch ſehr jung, wie?

Mrs. Peerybingle fiel jetzt ein:Zwei Monate und Tage! ſchrie ſie, ſo laut ſie konnte, und legte ihre ganze Kraft auf die Schlußworte;erſt ſeit ſechs Wochen geimpft! Hat gar ſchöne Narben bekom⸗ men. Sey ein wunderſchönes Kind, hat der Doktor geſagt. Schon ſo groß, wie andere Kinder erſt mit fünf Monaten! Steht Euch ſchon aufrecht hin, mei⸗ ner Treu! wenn's Euch auch kaum glaublich ſcheint!

Hier hielt die kleine Mutter athemlos inne, denn ſie hatte ihm dieſe kurzen Sätze mit ſolcher Anſtrengung ins Ohr geſchrieen, daß ihr hübſches Geſichtchen davon ganz mit Purpur überlaufen war; jetzt hielt ſie ihm das Kind als ſchlagenden ſiegreich en Beweis unter die Augen, während Tilly Slowboy mit unverſtändlichem Jubel um das unſchuldige Würmchen herumſprang, wie eine Kuh in der Wieſe!

Höre nur! gewiß holt man ihn jetzt ab! ſagte Jehn pes iſt Jemand vor der Thür; mach' auf,

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Ehe Tilly aber noch die Thüre erreichen konnte, ward dieſe von außen geöffnet, denn es war eine gar eigenthümlich höchſt einfache Art von Thüre, mit einer