24 ſer Spaß, ſein gewöhnlicher Wahlſpruch zur Eſſenszeit, und eine ſeiner unſchuldigen Lügen(denn ſein Appetit war immer der allerbeſte und widerſprach ihm ſchnur⸗ gerade) rief kein Lächeln auf das Geſicht ſeines kleinen Weibchens, das mitten unter den Packeten ſtand, die Kuchenſchachtel langſam mit dem Fuße fortrollte und gar nicht mehr darauf herabblickte, obwohl ihr Auge auf dem niedlichen Schuh ruhte, den ſie ſonſt ſo ſorg⸗ ſam ſchonte. In tiefen Gedanken verloren ſtand ſie da und kümmerte ſich weder um den Thee noch um John, obwohl er ſie herbeirief und mit dem Meſſer auf den Tiſch klopfte, um ſie aus ihrem Nachdenken aufzuwecken, bis er endlich aufſtand und ſie auf den Arm klopfte. Nun erſt ſchaute ſie ihn einen Augenblick an, eilte dann an’s Theebrett und lachte über ihre eigene Vergeßlichkeit, aber nicht, wie ſie ſonſt zu lachen pflegte; die Art und der Ton, wie ſie lachte, waren ganz anders.
Das Heimchen hatte ebenfalls ſein Zirpen eingeſtellt und das Stübchen erſchien bei weitem nicht mehr ſo traulich als zuvor.
„Das ſind alſo wohl alle Packete, John?“ ſagte ſie und brach damit eine lange Pauſe ab, welche der ehrliche Fuhrmann ſeither der praktiſchen Bewährung eines Theils ſeines Lieblingsſpruches gewidmet hatte— daß er nämlich ſich tüchtig ſchmecken ließ, was er aß, wenn man auch nicht zugeben konnte, daß er nur wenig aß.—„Das ſind alſo wirklich alle Packete, John, nicht wahr?“
„Es ſind Alle,“ ſagte John.—„Doch nein— da fällt mir eben bei, daß ich...,“ er unterbrach ſich
plötzlich mit einem langen Athemzuge und ließ Meſſer
und Gabel fallen—„da fällt mir eben bei.... daß ich den alten Herrn ganz vergeſſen habe.“ „Was für einen alten Herrn?“ fragte Dot. „Draußen im Karren,“ gab John zur Antwort.— „Er ſchlief im Stroh, wie ich ihn das letzte Mal ſah. Es iſt mir beinahe ſchon zweimal eingefallen, ſeit ich heim⸗
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