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Das Grillchen auf dem Heerde : ein Feemährchen aus traulicher Häuslichkeit / von Charles Dickens. Frei nach dem Engl. von Erwin von Moosthal
Entstehung
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anſchaute, wie mit einer Art verlegenen Stolzes etwa gerade ſo, wie ein zahmer Haushund ſich etwa gebehr⸗ den möchte, wenn er ſich eines Tages als Vater eines jungen Kanarienvogels ſähe.

Iſt er nicht allerliebſt, John? fragte Dot lächelnd; ſieht er nicht köſtlich aus in ſeinem Schlaf?

Sehr köſtlich, verſetzte John;über die Ma⸗ ßen köſtlich, er ſchläft wohl beſtändig, nicht wahr?

Du lieber Gott, John! Ei du meine Güte! warum nicht gar? rief Dot verwundernd und blickte John faſt tadelnd in's Geſicht.

Ach ſo! ſagte John nachdenklich,ich meinte nur er habe immer die Augen geſchloſſen. Hollah!

Ei du meine Güte! rief Dot,wie magſt Du mich ſo erſchrecken!

Es thut dem Kinde nicht gut, wenn es die Augen auf dieſe Weiſe verdreht, nicht wahr? fragte der Kärr⸗ ner verwundert,ſieh nur, wie es mit beiden zugleich zwinkert. Ei ei, es ſchnappt ja gerade wie ein Goldfiſchchen.

Du biſt gar nicht werth, daß Du ein Vater biſt gewiß nicht, ſagte Dot, und gab ſich ganz die Würde einer erfahrenen Matrone,aber wie ſollteſt Du Dich auch darauf verſtehen, was ſo'nem armen Kinde eigent⸗ lich fehlt, John. Du verſtändeſt Dich ja nicht einmal auf die Namen der Krankheiten, Du einfältiger Burſch! Damit legte ſie das Kind vom rechten auf den linken Arm herüber, tätſchelte es zur Stärkung anf dem Rücken und kneipte dann lachend ihren Mann in's Ohr.

Nein wahrlichi rief John, und zog ſeinen Ueber⸗ rock herunter;Du haſt ganz recht, Dot, ich ver⸗ ſtehe mich nicht ſonderlich darauf. Ich weiß nur, daß ich heute Abend recht tüchtig vom Winde zu leiden hatte, auf dem ganzen Heimwege hat es aus Nordoſt gepfiffen, gerade in den Wagen herein!

Wirklich?... Du armes Männchen! rief Mrs. Peerybingle und entfaltete plötzlich eine überraſchende Thätigkeit, Komm, Tilly, nimm den lieben Kleinen

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