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Keſſel langſam und beharrlich. Zirp, zirp, zirp⸗ kreiſchte das Heimchen und ſchien es ordentlich darauf anzulegen, den Keſſel aus dem Felde zu ſchlagen. Hum, hum, hum—m-m, murrt der Keſſel hinterdrein, der ſich nicht zum Schweigen bringen laſſen will: bis beide in der Eile und dem Saus und Braus des Eifers ſich ſo anſtrengen, daß ein klarerer Kopf als der eurige oder der meinige dazu gehört haben würde, um mit einiger Gewißheit zu entſcheiden, ob der Keſſel zirpte und das Grillchen ſummte oder ob beide zirpten und beide ſummten. Soviel iſt übrigens ganz gewiß, daß der Keſſel und das Heinichen in demſelben Augenblick und in Folge derſelben Wahl⸗ verwandtſchaft, die ſie ſelbſt beide am beſten kennen wer⸗ den, je ihren traulichen, behaglichen Geſang einem Streifen Lichtſchimmer zuſandten, der durchs Fenſter und ein gutes Stück weit in die Gaſſe hineinſchien. Und dieſer Lichtſchimmer, der auf eine gewiſſe Perſon, welche in dieſem Augenblick durch die Finſterniß draußen dar⸗ auf zugieng, ſiel, erklärte im Nu das Ganze und rief buchſtäblich und in hellem Ton: Willkommen daheim, alter Junge! willkommen zu Hauſe, mein Schatz!
Wie ſie dieſen Zweck erreicht hatten, ſprudelte der aus dem Felde geſchlagene Keſſel über und ward vom Feuer genommen. Mrs. Peerybingle lief dann eilends der Thüre zu, jenſeits welcher uüber dem Räderknarren eines Karrens, dem Getrappel eines Pferdes, der Stimme eines Mannes, dem freudigen Knurren und Hin⸗ und Herrennen eines erfreuten Hundes und der unerwarteten geheimnißvollen Erſcheinung eines Wickelkindes alsbald der leibhaftige Teufel los zu ſeyn ſchien.
Woher der Säugling kam, oder wie ihn Mrs. Pee⸗ rybingle in dieſem Nu auf einmal auf den Arm bekom⸗ men hatte, weiß ich nicht. Soviel aber iſt gewiß, daß ſie einen lebendigen Säugling in den Armen hielt und nicht wenig ſtolz darauf zu ſeyn ſchien, als ſie eine vierſchrötige Mannesgeſtalt, viel größer und weit älter als ſie ſelbſt, zum Feuer zog. Ja wahrhaftig, der Mann


