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Das Grillchen auf dem Heerde : ein Feemährchen aus traulicher Häuslichkeit / von Charles Dickens. Frei nach dem Engl. von Erwin von Moosthal
Entstehung
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Wucherers, Diebs und Mörders läßt es ſich nie vernehmen. Erſchlägt man das Grillchen, ſo ent⸗ ſteht Zank, Seuche und Unfrieden im Hauſe, und der Mann wird zum Hahnrei gemacht, die Frau verliert die pflichtſchuldige Liebe und Achtung vor ihrem Eheherrn u. ſ. w. Das iſt's, was Boz eigentlich ſagen will, wenn er dem ungleichen Ehe⸗ paar ein Grillchen auf dem Heerd giebt; trotz ihres beſcheidenen Einkommens, trotz der Ungleichheit des Alters zwiſchen beiden ſind dieſe beiden Leutchen, weil ſie das Heimchen lieben, doch glucklicher als der reiche Tackleton, der ſeine Heimchen erſchlägt, gerade wie man es bei uns für eine ſchwere, die Rache des Schickſals herausfordernde Sünde hält, eine Hausſchwalbe zu tödten, oder ihre Neſt⸗ chen zu zerſtoͤren, und die Art und Weiſe, wie er den Volksglauben am Schickſale der beſcheidenen Helden ſeiner Geſchichte interpretirt, iſt ebenſo ge⸗ müthlich als intereſſant für Freunde der Sittenge⸗ ſchichte, die engliſches Volksleben kennen lernen wollen.