An den Leſer.
Zum Verſtändniß des Titels erlaubt ſich der Ueberſetzer hier einen kurzen Vorbericht. Man hat von jeher gewiß Thieren, Pflanzen oder Natur⸗ Erſcheinungen glückverheißende Bedeutung zugeſchrie⸗ ben,(man erinnere ſich hier nur der altrömiſchen Auſpicien, Auguren ꝛc. ꝛc.); nur wechſeln die ört⸗ lichen Unterſchiede und Begriffe hinſichtlich der Wahl der Thiere. Bei uns in Deutſchland ſind die glückbringenden Thiere hauptſächlich die Schwalben und Spinnen, unter den Pflanzen ſchreibt man dem Mäuſeöhrchen oder Pfingſtblümchen(Myosotis) vorzugsweiſe günſtige Kräfte zu, wie in England der immer grünen Miſtel. Im ſüdlichen Deutſchland findet man die Kränze oder Sträußchen vom Mäus⸗ öhrchen faſt in jedem Hauſe aufgehangen, um es vor himmliſchem Feuer und Seuchen zu bewahren. In England herrſcht eine alte Tradition, deren Herkunft ſich in weite Fernen verliert, daß„ein Heimchen auf dem Heerde das glücklichſte Ding auf Erden ſey,“ wie Mrs. Peerybingle in unſerer Erzählung ſagt; es befeſtigt, ſagt man, eheliche Liebe und Treue, ſpendet Frieden und Zufriedenheit, und kündet mit ſeinem Zirpen nahendes Glück. Auf dem Heerde eines Geizigen, eines Zänkers,


