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ſtillen Blick auf die weiße Decke, der verſchwunden war. Ich dachte an den Druck ſeiner Hand, als er ſeine letzten Worte geſprochen hatte.
Eſtella brach zuerſt das Stillſchweigen.
„Ich habe oft gewünſcht hierher zu kommen, viele Verhältniſſe haben mich abgehalten. Armer, armer Platz!“
Der Silbernebel war von den erſten Strahlen des Mondlichts berührt, und dieſelben Strahlen berührten die Thränen, die aus ihren Augen fielen. Sie wußte nicht, daß ich ſie ſah und wollte ſich beherrſchen, ſo daß ſie ruhig ſagte:
„Wunderten Sie ſich über dieſen Zuſtand?“
„Ja, Eſtella.“
„Der Boden gehört mir. Ich habe jedes andre Be⸗
ſitzthum verloren. Allmälig habe ich Alles eingebüßt, nur
dies nicht. In allen traurigen Jahren habe ich nur dabei entſchiedenen Widerſtand geleiſtet.“
„Soll darauf gebaut werden?“
„Das ſoll es endlich. Ich wollte Abſchied nehmen, ehe der Platz ſich ändert. Und Sie leben noch immer im Aus⸗ lande?“
„Noch immer!“
„Es geht Ihnen gut?“
„Ich arbeite fleißig für ein ausreichendes Auskommen. Ja, es geht mir gut.“
„Ich habe oft an Sie gedacht,“ ſagte Eſtella.
„Haben Sie das?“
„In der letzten Zeit ſehr oft. Es gab eine lange ſchwere Zeit, daß ich an nichts denken mochte, was ich weg⸗ geworfen hatte, da ich deſſen Werth nicht kannte. Da meine Pflicht die Zulaſſung ſolcher Erinnerungen nicht


