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mehr zurückwies, habe ich ihr einen Platz in meinem Her⸗ zen eingeräumt.“
„Sie haben Ihren Platz in meinem Herzen immer be⸗ halten,“ antwortete ich. Wir ſchwiegen, bis ſie wieder ſprach.
„Ich dachte nicht, daß ich mit dem Abſchiede von die⸗ ſer Stelle auch von Ihnen Abſchied nehmen würde. Es freut mich, daß ich das kann.“
„Freuen Sie ſich über den Abſchied, Eſtella? für mich iſt Scheiden ſehr ſchmerzlich, für mich hat die Erinnerung an unſeren letzten Abſchied ſehr viel Schmerzliches und Trauriges gehabt.“
„Aber Sie ſagten doch zu mir: Gott ſegne Sie, Gott verzeihe Ihnen! Konnten Sie das damals zu mir ſagen, ſo ſagen Sie es doch gewiß jetzt— das Leid hat mir die beſten Lehren gegeben und ich verſtehe, was ihr Herz ge⸗ weſen iſt. Ich bin niedergedrückt und gebrochen— doch ſo bin ich gebeſſert. Seien Sie ſo gut gegen mich, als Sie geweſen und ſagen Sie mir, daß wir Freunde ſind.“
„Wir ſind Freunde,“ ſagte ich, ſtand auf und neigte mich über Sie.
„Und wir werden fern von einander Freunde bleiben,“ fügte Eſtella hinzu.
Ich faßte ſie an der Hand und wir verließen die Ruinen und wie der Morgennebel aufgeſtiegen war, als ich die Schmiede zuerſt verlaſſen, ſo ſtieg jetzt der Abendnebel empor und im breiten Umkreiſe des ruhigen Lichts, das mich umgab, ſah ich den Schatten keiner Trennung von ihr.
Ende.
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