3 Land und nicht zurückgekehrt, denn wir ſahen, als wir die Treppe hinaufſtiegen, daß ſeine Thür noch ver⸗ ſiegelt war.
„Da die Nacht ſo abſcheulich geweſen,“ ſagte der Wäch⸗ ter und gab mir das Glas zurück,„ſo hab' ich nur ſo wenige Perſonen eingelaſſen. Außer dieſen drei Herren, die ich be⸗ zeichnet habe, weiß ich Niemand anders, als einen Frem⸗ den, der nach elf Uhr ſich nach Ihnen erkundigte.“
„Mein Oheim, ja,“ murmelte ich.
„Sie haben ihn geſehen?“
„Ja, gewiß.“
„Auch die Perſon mit ihm?“
„Mit ihm?“ wiederholte ich.
„Ich meinte, ſie wäre mit ihm,“ antwortete der Wächter.„Sie blieb ſtill ſtehen, als er ſtill ſtand, um ſich nach Ihnen zu erkundigen und ging hierher, als er hier⸗ her ging.“
„Was war das für eine Perſon?“
Der Wächter hatte nicht beſonders acht darauf ge⸗ geben, er meinte, es wäre ein Arbeiter geweſen; ſo weit er ſich entſinne, habe er unter einem dunklen Rocke ſtaub⸗ farbige Kleider getragen. Der Wächter betrachtete die Sache oberflächlicher als ich, weil er nicht meine Gründe hatte, Werth darauf zu legen.
Als er fortgeſchickt war, was mir zweckmäßig ſchien, um die Erklärungen nicht zu verlängern, beunruhigten mich dieſe Umſtände. Einzeln betrachtet waren ſie leicht zu löſen— eine Perſon, die auswärts oder zu Hauſe ge⸗ ſpeiſt, mochte nicht an das Thor jenes Wächters gekom⸗ men, allein bei meiner Treppe eingeſchlafen ſein oder mein
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