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keines finden konnte, mußte ich zur benachbarten Loge gehen und den Wächter erwecken, daß er mit der Laterne komme. Als ich die dunkle Treppe hinabſtolperte, fiel ich über etwas, und dieſes Etwas war ein Mann, der in einer Ecke niedergekauert war.
Da er nicht antwortete, als ich ihn anrief, was er mache, und meiner Berührung ſtillſchweigend auswich, lief ich zum Wächter und bat ihn raſch zurückzukommen, indem ich ihm auf dem Rückwege dieſen Vorfall erzählte. Da der Wind noch ſo ſehr wüthete wie früher, ſo wollten wir das Licht in der Laterne dadurch nicht gefährden, daß wir die erloſchenen Lampen am Treppengeländer wieder anzün⸗ deten, unterſuchten aber die Treppe von oben bis unten und fanden Niemand. Der Mann konnte ſich möglicher⸗ weiſe in meine Zimmer geſchlichen haben, ich zündete alſo mein Licht an, ließ den Wächter an der Thür ſtehen und unterſuchte alle Zimmer, auch das, in welchem mein ge⸗ fürchteter Gaſt ſchlief. Alles war ſtill, es war gewiß kein anderer Menſch in jenen Räumen.
Es war mir unangenehm, daß gerade in dieſer Nacht Jemand auf der Treppe aufgelauert hatte und ich frug den
Wächter, um irgend eine befriedigende Erklärung zu er⸗
langen, als ich ihm einen Trunk an der Thür reichte, ob er bei ſeinem Thor irgend welche Herren eingelaſſen habe, die auswärts geſpeiſt hätten. Er bejahte dies, er hatte zu verſchiedenen Zeiten drei Perſonen eingelaſſen. Der eine wohnte in Fountain⸗Court, die beiden andern in der Straße und er hatte ſie nach Hauſe gehen ſehen. Der an⸗ dere Herr, der außer uns in dem Hauſe wohnte, zu dem meine Zimmer gehörten, war ſeit einigen Wochen aufs
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