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erwarten, daß ich es erwidern ſollte. Doch führte ich ihn in mein Zimmer, ſtellte die Lampe auf den Tiſch und bat ihn höflich, ſich zu erklären.
Er ſah ſich wunderlich um— mit einer Art von er⸗ ſtauntem Vergnügen, als ob er an den Dingen, die er bewunderte, irgend einen Antheil hätte— nahm den Ueber⸗ rock und den Hut ab. Sein Haupt war gefurcht und kahl — das graue Haar wuchs nur an den Seiten. Ich konnte ihn ſonſt durchaus nicht erkennen. Allein er hielt mir aber⸗
mals beide Hände entgegen.
„Was wollen Sie?“ frug ich und hielt ihn für närriſch.
Er ſah mich an und rieb ſeine rechte Hand über den Kopf.„Es iſt ſehr große Täuſchung für Jemand,“ ſagte er mit grober, gebrochener Stimme,„nachdem er ſo lange ſich darnach geſehnt und ſo weit hergekommen— aber Sie tragen keine Schuld— keiner von uns trägt ſie. Ich ſpreche in einer halben Minute. Gewähren Sie mir eine halbe Minute Zeit.“
Er ſetzte ſich in einen Stuhl vor dem Feuer und bedeckte ſeine Stirn mit der gebräunten Hand. Ich ſah ihn auf⸗ merkſam an, ſchrak etwas vor ihm zurück, kannte ihn aber nicht.
„Iſt Niemand hier?“ frug er.
„Weshalb fragen Sie das, und kommen als Fremd⸗ ling zu ſolcher Stunde des Nachts in mein Zimmer?“
„Sie ſind ſehr pfiffig. Es freut mich, daß Sie ſo pfiffig geworden ſind. Mich aber halten Sie nicht feſt. Es würde Ihnen leid thun, wenn Sie das ver⸗
ſuchten.“


