Zwanzigſtes Aapitel.
Ich war dreiundzwanzig Jahre alt. Ich hatte kein Wort mehr über meine Erwartungen vernommen und mein drei⸗ undzwanzigſter Geburtstag war eine Woche vorüber. Wir hatten ſchon über ein Jahr Barnard's Inn verlaſſen und wohnten im Temple. Unſere Zimmer lagen in Garden⸗ court, unten am Fluſſe.
Ich hatte ſeit einiger Zeit die früheren Beziehungen zu Herrn Pocket aufgegeben, obſchon wir im beſten Einver⸗ nehmen geblieben waren; wenn ich auch ſehr unbeſtändig war— es entſtand wohl aus der Unſicherheit über die Quelle meiner Einkünfte— ſo war ich doch einen ziem⸗ lichen Theil des Tags mit Lectüre beſchäftigt. Herbert's Geſchäft machte immer neue Fortſchritte, und vor Kurzem war er deshalb nach Marſeille gereiſt.
Ich war allein, und hatte eine dumpfe Empfindung des Alleinſeins. Muthlos und verſtimmt, oft in der Hoffnung, daß mein Pfad ſich bald aufhellen werde und immer getäuſcht, vermißte ich das heitere Antlitz und die bereite Antwort meines Freundes.
Das Wetter war ſehr ſchlecht, ſtürmiſch, naß, und Schmuz auf allen Straßen. Tag auf Tag zog ein dichter
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