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Erfolg und Mißlingen ſind nicht mein, aber beides ver⸗ eint macht mich aus.“
Fräulein Havisham war, ich weiß nicht wie, zwiſchen die zerſtreuten Brautkleider auf den Boden hingeſunken. Ich benutzte dieſen Augenblick das Zimmer zu verlaſſen, richtete aber durch eine Bewegung mit der Hand Eſtella's Aufmerkſamkeit auf ſie. Eſtella ſtand noch immer gerade am Kamin. Fräulein Havisham's graue Haare wehten zwiſchen den Ruinen auf dem Boden und es war ein trau⸗ riger Anblick für mich.
Mit gedrücktem Herzen ging ich bei Sternenſchein auf dem Hofe, bei der Brauerei, im verwüſteten Garten länger als eine Stunde ſpazieren. Endlich faßte ich Muth ins Zimmer zurückzukehren, und Eſtella ſaß zu Füßen von Fräulein Havisham, indem ſie einige alte Kleidungsſtücke, die in Stücke zerfielen, ausbeſſerte, an die ich ſpäter bei dem Anblicke der Fetzen von zerſchoſſenen Fahnen in Kir⸗ chen gedenken mußte. Eſtella und ich ſpielten darauf Karten — jetzt waren wir ſchon geübt und zwar in franzöſiſchen Spielen— und der Abend verſtrich und ich legte mich nieder.
Ich lag in dem abgeſonderten Gebäude, das auf der andern Seite des Hofes ſtand. Zum erſtenmal legt' ich mich in Satishaus nieder und kein Schlaf kam über mich. Tau⸗ ſend Fräulein Havisham's ſpukten um mich. Sie ſtanden an dieſer, an jener Seite des Kiſſens, zu Kopf, zu Füßen des Bettes, hinter der halbgeöffneten Thür des Ankleidezimmers, in jenem Zimmer, im Zimmer drüber, im Zimmer drunter — überall. Als es allmälig zwei Uhr in der Nacht ge⸗ worden war, fühlte ich, es ſei unmöglich in liegender Stel⸗


