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lung zu verbleiben, und mußte aufſtehen. Ich ſtand auf, kleidete mich an, ging über den Hof in den langen Gang, durch welchen ich auf den andern Hof zu gelangen beabſichtigte. Allein kaum war ich in dieſem Gange, als ich mein Licht auslöſchte, denn Fräulein Havisham ſchlich wie ein Geſpenſt entlangs und ſtieß einen leiſen Schrei aus. Ich folgte ihr in die Ferne und ſah ſie die Treppe hinauf⸗ ſteigen. Sie trug ein Licht in ihrer Hand und war eine ganz unirdiſche Erſcheinung. Als ich an der Treppe ſtehen blieb, empfand ich die dunſtige Luft des Gaſtzimmers, ohne daß ich ſie hätte die Thür öffnen geſehen und hörte, wie ſie in dieſem und in dem Nebenzimmer immer fort auf und ab ging und den leiſen Schrei oft wiederholte. Es war ſo dunkel, daß ich mich nicht zurückfinden konnte, bis die erſten Morgenſtrahlen mir den Weg zeigten. Ihren Spaziergang und ihr Stöhnen hört' ich unter deſſen ohne Unterlaß.
Bis zu unſrer Abreiſe am nächſten Tage war weiter kein Streit vorgefallen, und wiederholte ſich auch niemals wieder, obſchon wir, ſo weit ich mich erinnern kann, noch viermal ſolche Beſuche machten. Fräulein Havisham's Benehmen gegen Eſtella änderte ſich in keiner Weiſe, nur daß es mir vorkam, als ſei eine kleine Portion Furcht zu dieſen andern Beſtandtheilen gekommen.
Ich kann dieſen Abſchnitt meines Lebens nicht ſchil⸗ dern, ohne Bentley Drummle's Namen niederzuſchreiben, ſonſt thät' ich's gewiß lieber nicht.
Die Finken waren einmal ſehr zahlreich verſammelt und das Wohlgefallen dadurch gefördert, daß allgeme ine Uneinigkeit herrſchte; der vorſitzende Finke rief den Hain


