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Herr Pumblechook reichte mir den Leberflügel und das beſte Stück Zunge(jetzt nichts mehr von Schweinefleiſch!) und bedachte ſich im Vergleiche zu mir faſt gar nicht.„Ach, Geflügel, Geflügel! Du dachteſt wohl nicht,“ ſagte Herr Pumblechook, und ſprach zum Geflügel auf dem Tiſche, „was Dir beſchieden ſein ſollte, nachdem Du im Neſt ge⸗ brütet worden warſt. Du dachteſt nicht daran, unter dieſem beſcheidenen Dache Labung ſein zu ſollen für einen, der— nennen Sie es Schwäche, wenn Sie wollen“— und er ſprang wieder auf;„darf ich?— darf ich?“
Da ich gar nicht zu ſagen brauchte, daß ich ihm die Er⸗ laubniß ertheilte, ſo that er es von ſelbſt. Wie er das immer thun konnte, ohne ſich an ſeinem Meſſer zu ver⸗ wunden, weiß ich nicht.
„Und Ihre Schweſter, welche die Ehre hatte, Sie groß⸗ zuziehen!“ ſagte er, nachdem er etwas Speiſe zu ſich ge⸗ nommen hatte;„es iſt ein trauriges Bild, daß ſie nicht mehr im Stande iſt, die Ehre ganz zu begreifen. Darf—“
Ich bemerkte, daß er ſchon wieder anfangen wolle und hielt ihn zurück.
„Wir wollen die Geſundheit meiner Schweſter trinken,“ ſagte ich.
„Ach,“ ſagte Herr Pumblechook und lehnte ſich in den Stuhl zurück, vor Bewunderung faſt ermattet.„Das iſt die noble Manier, mein Herr!“(Ich weiß nicht wer„mein Herr“ geweſen ſein mag, denn mich meinte er nicht und eine dritte Perſon war nicht zugegen);„ſo kennen Sie die noble Geſinnung, mein Herr; immer verſöhnlich und immer herablaſſend. Es könnte,“ ſagte der ſervile Pumblechook, der ſein nicht angerührtes Glas ſchnell niederſtellte und


