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weiter, um das Wort gleichſam herauszuſchütteln, was mir jedoch die Sache nicht verſtändlicher machte.
„Frau Joſeph,“ ſagte ich endlich, um klug daraus zu werden,„ich möchte wohl wiſſen, wenn es Ihnen genehm iſt, woher gefeuert wird?“
„Gott ſtärke den Jungen!“ rief ſie aus, aber ſo, als ob ſie grade das Gegentheil meine.„Sie feuern von den Galeeren.“
„O!“ ſagte ich und ſah Joſeph an:„Galeeren!“
Joſeph huſtete, als ob er mir ſagen wollte:„das hab' ich ja auch ſchon geſagt.“
„Und was ſind denn Galeeren?“ frug ich weiter.
„So iſt es immer bei dem Jungen,“ rief meine Schwe⸗ ſter aus und wies mit der Nadel auf mich hin:„auf eine Frage macht er gleich noch ein Dutzend. Galeeren ſind Gefangenſchiffe, gerade hinter den Marſchen.“
„Wer wird denn in Gefangenſchiffe geſteckt und wes⸗ halb bringt man welche dahin?“ ſagte ich ſo vor mich hin.
Das war zu viel für Frau Joſeph, die gleich aufſtand. „Ich will Dir was ſagen, ich habe Dich nicht großgezogen, um anderer Leute Leben auszukundſchaften. Das wäre kein Recht, ſondern ſehr unrecht von mir geweſen. Man bringt Leute auf die Galeeren, weil ſie morden, ſtehlen, falſchmünzen und alle möglichen Schlechtigkeiten begehen, und ſie fangen damit an, Fragen zu ſtellen. Nun geh' zu Bette!“
Ich durfte niemals mit Licht zu Bette gehen und wie ich ſo im Dunklen die Treppe beſtieg, indeß mein Kopf ſummte, weil der Fingerhut meiner Schweſter zur Beglei⸗ tund ihrer letzten Worte Tambourin darauf geſpielt hatte,
arles Dickens, Große Erwartungen. I.


