Teil eines Werkes 
1. Bd. (1862)
Entstehung
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ehe ich zu Bette geſchickt wurde.Horch, rief ich auf ein⸗ mal:iſt das die große Kanone?

Aha, ſagte Joſeph,da iſt wieder ein Sträfling ent⸗ flohen.

Was bedeutet das, Joſeph? frug ich.

Frau Joſeph übernahm immer ſolche Erklärungen und ſagte:Entwiſcht. Entwiſcht. Es war gerade als ob ſie einem Theerwaſſer eingäbe.

Sie ſaß über ihrer Näherei beſchäftigt und ich zog mei⸗ nen Mund zu der Frage:Was iſt ein Sträfling? Joſeph zog aber den ſeinigen zu einer Antwort, von der ich nichts verſtand als das einzige Wort:Pip.

Ein Sträfling, ſagte Joſeph laut,iſt nach Sonnen⸗ untergang entflohen. Sie gaben Signalſchüſſe. Jetzt ſcheinen ſie wegen eines zweiten zu feuern.

Wer feuert? frug ich.

Hol der Henker den Jungen, ſagte meine Schweſter und ſah mich mürriſch an,was der immer fragen mag. Mache keine Fragen und man ſagt Dir keine Lügen.

Sie machte ſich ſelbſt kein Compliment, da ſie ſagte, es würden Lügen von ihr ausgehen, ſobald ich Fragen an ſie richtete. Allein wenn keine Geſellſchaft da war, machte ſie niemals Complimente.

Joſeph ſchnitt während der Zeit ein Geſicht, das mich ſehr neugierig machte, da er ſeinen Mund ſehr weit öffnete und ein Wort auszudrücken verſuchte, was ich alsBe⸗ lehren deutete. Ich wies auf Frau Joſeph hin und ließ das Wortſie? ſichtbar werden. Allein Joſeph wollte nichts davon wiſſen und öffnete den Mund noch