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als ob wir Beide allein wären) wir ſind immer Freunde und ich werde Dir nichts Böſes nachſagen. Aber ſolch' ein“— er bewegte ſeinen Stuhl und ſah auf den Boden und dann wieder auf mich—„ſolch' ein Schlucken iſt mir noch nicht vorgekommen!“.
„Hat er ſein Brod heruntergeſchluckt?“ frug meine Schweſter.
„Du weißt, alter Junge,“ wiederholte Joſeph und ſah nicht mich, ſondern ſeine Frau an.„Ich habe auch oft her⸗ untergeſchluckt, als ich Dein Alter hatte, und als Knabe habe ich es bei vielen anderen geſehen, aber ſolch' ein Schlu⸗ cken hab' ich noch niemals erlebt und Du kannſt Gott dan⸗ ken, Pip, daß Du Dich nicht todtgeſchluckt haſt.“
Meine Schweſter tauchte nach mir unter und ergriff mich an den Haaren, wobei ſie nichts weiter ſagte als: „Komm mit, Du ſollſt Deine Doſis haben.“
In jener Zeit hatte irgend ein dummer Arzt das Theer⸗ waſſer in die Mode gebracht und Frau Joſeph hatte immer einen Vorrath von dieſer prächtigen Medizin, da ſie der Meinung war, es habe beſondere Eigenſchaften, je ekelhaf⸗ ter es ſei. Zuweilen erhielt ich ſo viel von dieſem Elixir als einem koſtbaren Heilmittel, daß ich mitunter roch, als ob ich ein neuer Zaun geweſen wäre. In einem ſo ſchlim⸗ men Falle, wie an dieſem Abende, mußte ich ein Nößel davon verſchlucken und es wurde mir in die Kehle hinein⸗ gegoſſen, indeß Frau Joſeph mich unter ihrem Arme hielt, als ob ich ein Stiefel in einem Stiefelknecht wäre. Joſeph erhielt nur die Hälfte, mußte dieſe aber herunterſchlucken (indeß er langſam kaute und am Feuer nachdachte) weil er„Leibkrümmen gehabt habe.“ Nach meiner Anſicht hat
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