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in zwei Hälften hackte, von denen Joſeph die eine erhielt
und ich die andere. Diesmal war ich ſehr hungrig, wagte aber nicht, mein Stück aufzueſſen. Ich mußte etwas für meinen ſchreck⸗ lichen Bekannten aufſparen, und der noch ſchrecklichere junge Mann, ſein Alliirter, ſollte auch etwas haben. Frau Joſeph war eine genaue Haushälterin und wenn ich noch ſo viel ſuchte, würde ich ſchwerlich etwas aufgefunden haben, und deshalb beſchloß ich, meinen Schnitt in die Hoſenbeine zu ſtecken. Dieſe Aufgabe war jedoch weit ſchwieriger als man hätte denken ſollen, es war gerade, als ob ich von einem Dache herunter oder in ein großes Waſſer hinein ſteigen ſollte. Der unkundige Joſeph er⸗ ſchwerte es noch mehr. In unſerer ſchon erwähnten Ver⸗ brüderung als Leidensgenoſſen und ſeiner gutmüthigen Bekanntſchaft war es zur Gewohnheit geworden, einen Vergleich anzuſtellen, wie wir durch die Schnitte durch⸗ biſſen, wobei wir im Stillen dieſelben dann und wann zu unſerer Verwunderung in die Höhe hielten— was uns dann zu neuen Anſtrengungen anreizte. Auch dieſen Abend forderte Joſeph mich mehrere Male auf, unſerem gewöhn⸗ lichen freundlichen Wetteifer nicht zu entſagen und zeigte mir ſeinen ſehr in der Abnahme begriffenen Schnitt, allein jedes Mal hielt ich meine gelbe Theeſchale auf dem einen und mein Butterbrot auf dem andern Knie. Endlich ſah ich ein, es müſſe doch einmal geſchehen und zwar ſo, daß es nicht allzu unwahrſcheinlich werde. Ich benutzte einen Augenblick, als Joſeph mich nicht mehr anſah, und ſteckte mein Butterbrot fort. Joſeph war offenbar über meinen Mangel an Appetit


