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Meine Gedanken ſchweiften, während ich betrübt ins Feuer ſah, von dieſer Frage ab. In den Kohlen tauchten vor mir der Flüchtling draußen auf der Marſch mit Eiſen am Beine auf, der geheimnißvolle junge Mann, die Feile und das Eſſen und das furchtbare Verſprechen, in dieſem Hauſe einen Diebſtahl zu begehen.
„Ha!“ rief Frau Joſeph aus und ſtellte den Stock bei Seite.„Du kannſt wohl vom Kirchhofe reden; ihr Beide könnt wohl davon ſprechen.(Einer von uns hatte gar nichts geſagt.) Ihr bringt mich bald auf den Kirchhof und ohne mich ſeid ihr ein prächtiges Paar!“
Da ſie das Theegeſchirr zurecht ſtellte, ſah Joſeph mich übers Knie an, als ob er im Geiſte uns Beide abwäge und ſichs klar machen wolle, was denn aus uns werden ſollte, falls erwähntes Ereigniß einträte. Dann ſtrich er die Locke und den Schnurrbart, und ſah Frau Joſeph mit ſeinen blauen Augen nach, wie er in ſtürmiſcher Zeit ge⸗
wöhnlich zu thun pflegte.
Meine Schweſter ſchnitt unſer Butterbrot immer in gleicher Weiſe zurecht. Erſt preßte ſie das Brot feſt gegen ihre Taſche, aus welcher zuweilen eine Steck⸗ oder Näh⸗ nadel hineindrang, die wir dann in den Mund bekamen. Dann nahm ſie etwas Butter(nicht zu viel) auf ein Meſſer und ſtrich ſie über das Brot, gerade ſo wie ein Apotheker ein Pflaſter ſtreicht, wobei ſie beide Seiten des Meſſers mit großer Geſchicklichkeit gebrauchte und die Butter rings⸗ um die Kruſte glatt machte. Dann ſtrich ſie das Meſſer noch einmal ſcharf an der Ecke des Pflaſters und ſägte ein ſehr dickes Stück ringsum ab, doch ſo, daß ſie es zuvor


