Teil eines Werkes 
1. Bd. (1862)
Entstehung
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beobachtete ihn, wie er dem Fluſſe näher kam, wobei er ſich immer zu erwärmen ſuchte; er bahnte ſich den Weg mit ſeinen wunden Füßen zwiſchen den großen Steinen, die hier und da zwiſchen den Marſchen liegen, um darüber gehen zu können, wenn es ſtark geregnet hat oder die Fluth eingetreten iſt.

Die Marſchen waren ein langer ſchwarzer Streif, als ich ihm nachſah, und der Fluß war ein eben ſo horizontaler Streif, wenn auch weder ſo breit noch ſo ſchwarz, und der Himmel war eine Reihe langer, drohender, rother Streifen

mit dichten ſchwarzen vermengt. Am Rande des Fluſſes

konnte ich nur noch eben zwei dunkle Gegenſtände erkennen, die in der Ausſicht gerade zu ſtehen ſchienen. Der eine war eine Baake, nach welcher die Matroſen ſteuerten(ſie glich einem Faß ohne Reifen auf einer Stange), ein häß⸗ liches Ding, wenn man es in der Nähe betrachtete; und der andre ein Galgen, mit einigen Ketten, die einmal einen Seeräuber gefeſſelt hatten. Der Mann hinkte darauf zu, als ob er der wiedergekommene Seeräuber wäre, der ſich dort wieder aufknüpfen wolle; als ich daran dachte, erſchrak ich ſehr, und da das Vieh die Köpfe hob, um ihm nachzu⸗ ſehen, ſchien es mir, als ob es eben ſo denke. Ich ſah mich nach dem ſchrecklichen jungen Manne um, konnte ihn aber nirgendwo entdecken. Allein die Angſt ergriff mich wieder und ich rannte ſchnurſtracks nach Hauſe.