Teil eines Werkes 
1. Bd. (1862)
Entstehung
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Thüre verſchließt, warm im Bette liegt, ſich einhüllt, die Kleider über den Kopf zieht und ſich nun für geſichert hält, ſo ſchleicht ſich doch der junge Mann ein und ſchneidet es offen. Nur mit großer Mühe halte ich ihn jetzt zurück, daß er Dir kein Leides zufüge. Ich finde es ſchwer, dieſen jungen Mann von Deinen Eingeweiden zurückzuhalten. Was ſagſt Du nun?

Ich ſagte, ich wollte ihm die Feile bringen, auch ſo viel Stücke Brot, als ich zu erhaſchen vermöchte, und am an⸗ dern Morgen ſolle er es in der Nähe der Batterie finden.

Sprich: Gott ſtrafe mich, wenn ich's nicht thue.

Ich ſagte das und er ſetzte mich nieder.

Nun weißt Du, was Du verſprochen haſt, und denke an den jungen Mann und marſch nach Hauſe! ſagte er.

Gute Nacht! ſtotterte ich.

Hat ſich was! erwiederte er und ſah die kalte, naſſe Ebene an.Ich wollt', ich wär' ein Froſch oder ein Aal!

Er ſchlug die Arme über einander, als ob er ſich wär⸗ men und zuſammenhalten wolle, und hinkte dann hinter die niedrige Kirchenmauer. Wie ich ihn da gehen ſah, indem er ſich durch die Neſſeln auf den grünen Hügeln durchwand, kam er mir vor, als ob er den Todten aus dem Wege gehe, welche ihre Hände vorſichtig aus den Gräbern heraus⸗ ſtreckten, um ihn an den Beinen zu packen und hinunter⸗ zuziehen.

Er ſprang über die niedrige Kirchenmauer wie ein Mann, deſſen Beine ſteif und eingeſchlafen waren, und dann ſah er ſich noch einmal nach mir um. Als ich dies merkte, drehte ich mein Geſicht nach Hauſe und fing tüchtig zu laufen an. Doch ſah ich mich auch noch einmal um und