Teil eines Werkes 
1. Bd. (1862)
Entstehung
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* mir das Gefühl der Hülfloſigkeit und der Gefahr ſo recht einzuflößen.

Du bringſt mir eine Feile. Er rüttelte mich.Und Du bringſt mir Lebensmittel. Er rüttelte mich wieder. Du bringſt mir Beides. Er rüttelte mich abermals. Oder ich reiße Dir Herz und Leber aus. Und er rüttelte mich noch einmal.

Ich war furchtbar erſchrocken und ſo ſchwindlich, daß ich ihn mit beiden Händen anfaßte und ſagte:Wenn Sie die Güte haben wollten, mich aufrecht zu halten, ſo würde mir vielleicht nicht unwohl werden und ich könnte beſſer aufpaſſen.

Er gab mir einen ſchrecklichen Stoß, als ob die Kirche über ihren eigenen Wetterhahn ſpränge, dann hielt er mich auf dem Steine hoch aufrecht und fuhr in folgender er⸗ ſchreckender Weiſe fort:

Morgen früh bringſt Du Feile und Lebensmittel. Du bringſt ſie da hinten nach der alten Batterie. Thuſt Du das und ſagſt Du kein Wort, machſt Du kein Zeichen, daß Du mich oder ſonſt irgend Jemand geſehen haſt, ſo ſollſt Du leben bleiben. Thuſt Du das nicht und handelſt Du anders als nach meinen Worten, gleichviel worin, ſo ſollen Dein Herz und Deine Leber herausgeriſſen, geröſtet und verzehrt werden. Ich bin nicht allein, wie Du viel⸗ leicht meinſt. Es iſt da noch ein junger Mann verſteckt, in Vergleich zu welchem ich ein Engel bin. Dieſer junge Mann hört, was ich ſage. Dieſer junge Mann hat eine eigenthümliche Manier, einen Knaben feſtzuhalten und deſſen Herz und Leber zu erlangen. Es iſt ein eitles Be⸗ mühen, ſich vor dieſem zu verbergen. Wenn ein Kind die