Teil eines Werkes 
10.-13. Th. (1844)
Entstehung
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Erſtes Kapitel. Ein unvermuthetes Zuſammentreffen und ein hoffnungsvoller Anblick.

Die Geſetze der Sympathie zwiſchen Vögeln und Bärten und die geheime Quelle jener Anziehungskraft, welche häufig den Barbierer des einen drängt, ein Ver⸗ käufer des andern zu ſein, ſind Fragen ſo ſubtiler Na⸗ tur, daß wir ihre Beleuchtung wiſſenſchaftlichen Corpo⸗ rationen überlaſſen muſſen, zumal da die Erledigung zu keinem beſondern Reſultate führen zu wollen ſcheint. Es iſt hinreichend zu wiſſen, daß der Künſtler, dem die Ehre zu Theil wurde, Mrs. Gamp als ſeine erſte Miethsfrau zu beherbergen, zwei Geſchäfte vereinigte, nämlich das des Barbiers und das des Vogelverkäu⸗ fers, und daß dieſe Idee nicht urſprünglich von ihm kam, ſſondern daß er darin Tauſende von Genoſſen be⸗ ſaß, wie man durch alle Straßen und Vorſtädte der Stadt ſehen kann, in welchen eine Schaar ſeiner Kunſt⸗ genofſen zerſtreut iſt, welche die gleiche Nebenliebhaberei reiben.

Der Name dieſes Hausherrn war Paul Sweedle⸗ pipe. Gewöhnlich aber nannte man ihn Poll Sweed⸗ lepipe und manche ſeiner Freunde und Nachbarn glaub⸗ ten nicht anders, als daß er ſo getauft ſei.

Mit Ausnahme der Treppe und der Zimmer ſei⸗ ner Miethsfrau, war eigentlich Poll Sweedlepipe's gan⸗ zes Haus nichts als ein großer Vogelbauer. Kampf⸗ hähne reſidirten in der Küche, Faſanen verſchwendeten