Teil eines Werkes 
4.-6. Th. (1844)
Entstehung
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V u A S AIñn.n 8

247 könnte, oder der uͤberhaupt eine Aufſicht über ſie zu füh⸗ ren ſchiene.

Meinen Sie die alte Frau im blauen Kleide, Sir? fragte der Oberſt ausdrücklich;das iſt Frau Jefferſon Brick, Sir!

Nicht doch, verſetzte Martin;ich meine das kleine Mädchen, dieſe Art von Puppe, die mir gerade ge⸗ genüber ſitzt.:

Nun ja, Sir! gab der Oberſt zur Antwort; das iſt ja eben Frau Jefferſon Brick.

Martin ſtierte dem Oberſt in's Geſicht, allein deſſen ernſte Miene verkündete unmaßgeblich, daß er die Wahr⸗ heit geſprochen.

Du lieber Gott! rief Martin;da wird wohl ein junger Brick nicht lange mehr auf ſich warten laſſen.

Es ſind bereits zwei junge Bricks vorhanden, ver⸗ ſetzte der Oberſt.

Die Matrone ſah ſelbſt noch einem Kinde ſo unge⸗ mein ähnlich, daß Martin ſich nicht enthalten konnte, dieſe Bemerkung ſeinem Nachbar mitzutheilen.

Sie mögen Recht haben, Sir! erwiederte der Oberſt; allein gewiſſe Staatseinrichtungen beſchleunigen die Entwicklung der menſchlichen Natur, und andere verhin⸗ dern ſie. Jefferſon Brick iſt einer der merkwürdigſten

Männer in unſerem Lande! bemerkte er nach einer kurzen

Pauſe zu Gunſten ſeines Mitarbeiters. Er hatte freilich dieſe Mittheilungen faſt flüſternd gemacht, denn der be⸗ ſagte junge Mann, von dem die Rede war, ſaß auf Mar⸗ tins anderer Seite..

Ich bitte Sie, Herr Brick, wandte ſich Martin an ihn und wollte ihn, mehr im Intereſſe der Unterhal⸗ tung, als aus Intereſſe für den Gegenſtand, mit einer Frage beehren;ich bitte Sie, mir zu ſagen, wer jener, er wollte ſagen ſehr junge, hielt es jedoch für gerathen. das Wort zu unterdrücken,wer jener ſehr kleine Herr dort drüben mit der rothen Naſe iſt. 4

Das iſt Profeſſor Mullit, entgegnete Herr Jeffer⸗

ſon Brick mit einiger Bedeutung.