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faſſendſte Weiſe mit Todgers Etabliſſement und ſeinen Inſaſſen bekannt gemacht werden ſollten, war das Mit⸗ tagsmahl bis auf fünf Uhr hinaus verlegt worden, damit Alles ſo vornehm und paſſend erſcheine, als es die gegen⸗ wärtige Veranlaſſung erheiſchte. Als die Stunde heran⸗ nahte, zeigte ſich Bailey junior, der ſich heute gewaltig wichtig machte, in einem vollſtändigen Anzuge von ab⸗ gelegten Kleidern, die ihm um mehrere Grade zu groß waren, ſo daß einer der Herren, der ſich viel auf ſeinen Witz zu gut that, ihm ſeines rieſigen Halskragens wegen alsbald den neuen Beinamen„Vatermörder“ ſchöpfte. Kaum hatte die Glocke drei Viertel auf fünf Uhr geſchlagen, als eine Deputation, aus Hrn. Jinkins und einem andern Herrn, Namens Gander, beſtehend, an der Thüre von Frau Todgers Gemach pochte und, nachdem fie von dem bereits wartenden Papa den beiden Miß Pecksniffs auf die förmlichſte Weiſe vorgeſtellt worden war, ſich die Ehre erbat, die gefeierten Damen, auf welche Aller Augen war⸗ teten, die Treppe hinauf begleiten zu dürfen. Das Staats⸗ zimmer in Todgers Speiſehauſe war von ganz ungewöhn⸗ licher Art und ſo beſchaffen, daß man es ſicher nicht für ein Staatszimmer gehalten haben würde, ohne von einem der Eingeweihten ausdrücklich davon unterrichtet zu werden. Das ganze Zimmer war mit einem Fußteppich belegt, die Decke jedoch, mit Einſchluß des Durhangobahteu in der Mitte, mit Papiertapeten bekleidet. Außer den drei kleinen Fenſtern, in denen Niſchen⸗Sitze angebracht waren und die nur die Ausſicht nach dem gegenüber liegenden Thor⸗ wege geſtatteten, war noch ein anderes Fenſter vorhanden, das ohne alle Umſtände und ungeſcheut den Einblick in Herrn Jinkins's Schlafzimmer gewährte; hoch oben an ziner Seite der Mauer lief längs derſelben ein Streifen ewei Fuß hoher Glasfenſter hin, die der Treppe einiger⸗ maßen Helle geben ſollten. Außerdem waren hier noch die ſeltſamſten Glasſchränke angebracht, die kleine Fenſter hat⸗
Boz, Chuzzlewit. II.
ten, wie Achttaguhren, ganz in's Getäfel eingeſenkt waren 3


