Teil eines Werkes 
4.-6. Th. (1844)
Entstehung
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und ſie mit Complimenten wie:Da ſind Sie ja wie⸗

der! oder:Wie hübſch Sie doch ſind? und ähn⸗ lichen launigen Beweiſen ſeiner Aufmerkſamkeit zu be⸗ grüßen.

Laſſen Sie ſich ſagen, flüſterte er einmal, als er eben im Vorbeigehen wieder unter der Thüre Halt machte, zur Thürſpalte herein,laſſen Sie ſich ſagen, meine jungen Damen, morgen bekommen wir Bouillon! Frau Todgers bereitet ſie eben zu. Sie glauben vielleicht, ſie gieße Waſſer hinzu? Nichts weniger als das!

Bald darauf klopfte er wieder von Neuem und ſtreckte ſeinen Kopf abermals zur Thüre herein:

Auf ein Wort, meine Damen! es gibt Geflügel Morgen und wahrlich recht fettes.

Nach kurzer Pauſe flüſterte er wiederum durch's Schlüſſelloch:Wir ſpeiſen Morgen Fiſch, man hat ihn eben gebracht, aber eſſen Sie ja keinen! und mit dieſer geſpenſtigen Warnung verſchwand er wieder.

Zu gehöriger Zeit kehrte er wieder zurück, um den Tiſch für das Abendeſſen zu decken, da zwiſchen Frau

Todgers und den jungen Damen zum Voraus beſtimmt

worden war, daß ſie insgeheim und in beſter Eintracht in dem Stübchen miteinander an Extra⸗Kalbskoteletten ſich gütlich thun wollten. Der Laufburſche amüſirte die jun⸗ gen Damen bei dieſer Gelegenheit dadurch, daß er ver⸗ ſchiedene Kunſtſtücke Preis gab, indem er z. B. das an⸗ gezündete Licht in den Mund nahm und ſein Geſicht da⸗ durch in einen Zuſtand von Durchſichtigkeit verſetzte; nachdem er ihnen dieſes ſeltſame Schauſpiel zum Beſten gegeben, kam er wieder ſeinen Amtspflichten nach, indem er jedes Meſſer, bevor er es auf die Tafel legte, an⸗ hauchte und dann die Klinge an dem obenerwähnten Schurze blank bohnte. Als er dieſe Zubereitungen voll⸗ endet, grinste er die beiden Schweſtern freundlich au, und äußerte die Vermuthung gegen ſie, die Leckerbiſſen des heutigen Abends werden wohl ziemlich gewürzig ſeyn. Müſſen wir noch lange warten, Bailey? fragte Mercy.