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mußte; hatte man indeſſen dieſe beiden Hemmniſſe über⸗ wältigt, ſo eröffnete ſich von dem Gipfel von Todgers's Speiſehauſe aus ein Panorama über eine Maſſe von Gegenſtänden, die man wohl näherer Betrachtung werth nennen konnte. Zunächſt und zuvörderſt ließ ſich an einem hellen Tage weit über die Hausgiebel hin ein langer düſterer Pfad erkennen— der Schatten des Mo⸗ numentes. Drehte ſich der Beſchauer neugierig nach der Urſache jenes Schattens um, ſo erblickte er faſt hart neben ſich das mächtige Original ſelbſt, auf deſſen gold⸗ nem Kopfe ſich alle Haare emporzuſträuben ſchienen, als ob der lange Steinkoloß ſich über das Weſen und Trei⸗ ben der Stadt unter ihm entſetze. Außerdem waren hier noch Kirchthürme, Stadtthore, Thurm⸗Zinnen, Glocken⸗ thürme, blinkende Wetterfahnen und ein ganzer Wald von Schiffsmaſten zu erſchauen— daneben noch Haus⸗ giebel, Dächer, Zinnen, Dachläden und Hohllichter in wirrem Durcheinander, und Rauch und Getöſe ringsum, daß die ganze Welt hätte genug daran haben können.
Hatte ſich der Blick einmal an dieſen bunten Wirr⸗ warr gewöhnt, ſo tauchten kleinere Umriſſe mitten aus dieſer Maſſe von Gegenſtänden auf, überragten ohne einen ſcheinbar triftigen Grund die zuſammen geknäulte Maſſe und nahmen unwillkürlich die Aufmerkſamkeit des Beſchauers in Anſpruch. Die wandelbaren Kaminröhren auf dem Schornſtein eines mächtigen Gebänderieſen ſchie⸗ nen ſich nämlich auf dieſe Weiſe von Zeit zu Zeit höchſt bedächtig nach einander umzudrehen und das Reſultat ihrer abgeſonderten Beobachtung deſſen, was unter ihnen vorging, zuzuflüſtern. Andere, eher von buckliger Geſtalt, ſchienen ſich faſt abſichtlich malitiöſerweiſe ſchief zu hal⸗ ten, als wollten ſie gleichſam Todgers zum Hohne ſei⸗ nen Gäſten die Ausſicht verſperren.
Der Mann, der jenſeits der Straße an einem Dach⸗ fenſterchen ſich eine Feder ſchnitt, wurde ein Gegenſtand weſentlicher Wichtigkeit in dieſem Bilde und ließ, wenn er ſich vom Fenſter zurückzog, eine Leere in demſelben


