Uachwort.
Vor ein paar Monaten hatte, bei einem öffent⸗ lichen Anlaſſe, ein dem Kaxzleigerichtshofe angehö⸗ riger Richter die Güte, mir, als einem Gliede ei⸗ ner Geſellſchaft von etlichen hundert und fünfzig Herren und Damen. die nicht eben des Wahn⸗ ſinns verdächtig ſein konnten, zu ſagen, daß der Kanz⸗ leigerichtshof, obgleich derſelbe der hervorragende Gegenſtand ſo vieler Volksvorurtheile(wobei, ich meinte, das Auge des Richters ſchiele nach mir her), faſt unbefleckt ſei. Zwar gab er zu, daß hie und da etwas langſam gearbeitet werde, aber es werde dieß ungemein übertrieben und rühre einzig und allein von„der Sparſamkeit des Publicums“ her; welch' ſchuldbeladenes Publicum, wie es ſchien,
bis auf die neueſte Zeit ſich beharrlich dagegen
geſträubt, die Zahl der beim Kanzleigerichtshofe angeſtellten Richter zu vermehren, ſo daß das Per⸗ ſonal auf die, wie ich glaube, von Richard II.— indeſſen jeder andere König iſt hier ebenſo gut— feſtgeſetzte Zahl beſchränkt geblieben.
Es ſchien mir dieß ein gar zu arger Spaß,
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