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Allan, und es iſt die Nacht eine ſo wonnevolle, daß ich mich hierhergeſetzt um mich meinen Gedanken zu über⸗ laſſen.“
ĩ„Ja, und an was haſt du denn gedacht, meine Liebe?“ fragte Allan weiter.
„Schau, wie neugierig du biſt!“ antwortete ich. „Faſt ſchäme ich mich, Dir es zu ſagen; dennoch aber will ich dir es nicht vorenthalten. Ich habe an mein altes Geſicht gedacht,— an mein Geſicht, wie es einſt war.⸗
„Ja, und was find denn dabei deine Gedanken ge⸗ weſen, geſchäftige Biene?“ ſagte Allan.
„Ich habe ſo gedacht, ich denke, es ſei unmöglich, daß Du mich hätteſt inniger lieben können, ſelbſt wenn ich mein altes Geſicht behalten hätte.“
„— Wie es einſt war?“ ſprach Allan lachend.
„Natürlich, wie es einſt war.“
„Liebe Dame Durden,“ erwiderte Allan, meinen Arm durch den ſeinigen ziehend,„ſieheſt Du auch in den Spiegel?“
1„Du weißt, daß ich es thue; Du ſieheſt mich es hun.“
„Und weißt Dunicht, daß Du hübſcher, denn je, biſt?“
Ich wußte nun das zwar nicht; auch bin ich nicht gewiß, ob ich es jetzt weiß. Aber ſo viel weiß ich, daß meine lieben Kinderchen gar hübſch ſind, und daß mein Liebling wunderſchoͤn iſt, und daß mein Mann überaus ſchön iſt, und daß mein Vormund das frenndlichſte, wohl⸗ wollendſte, ſchönſte Geſicht hat, das je geſehen worden, und daß ſie gar wohl leben können, ohne daß ich gerade
ſo ſchön zu ſein brauche— ſelbſt wenn man annehmen wollte—
Ende.


