Teil eines Werkes 
19.-23. Bd. (1854)
Entstehung
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verheirathet. Ich war die glücklichſte unter den Glück⸗ lichen.

Um dieſe Zeit kam mein Vormund zu uns und fragte Ada, wann fie heimkommen wollte 2

Es ſind zwar beide Häuſer Deine Heimath, meine Liebe, ſprach er;gleichwohl macht das ältere Bleak Houſe Anſpruch auf Priorität. Sobald Ihr Beide, Du und mein Knabe, ſtark genug ſeid, um es zu thun, ſo kommet und nehmet von Eurer Heimath Beſitz.

Ada nannte ihnihren theuerſten Vetter John. Aber er ſprach:Nein, der Vetter muß jetzt Vormund heißen.

Und ſo war er denn von nun an ihr und des Kna⸗ ben Vormund; und es trat für ihn mit dem Namen eine alte Ideenaſſociation ein. So nannte ſie ihn denn Vor⸗ mund, und hat ihn ſeitdem immer ſo genannt.

Die Kinder kennen ihn unter keinem andern Namen. Ich ſage, die Kinder, denn ich habe zwei kleine Töchter.

Es iſt ſchwer, zu glauben, daß Charley(die immer noch rundäugige, aber gar nicht nach den Regeln der Grammatik ſprechende) an einen Müller in unſerer Nach⸗ barſchaft verheirathet iſt; und doch iſt dem alſo. Sogar jetzt, wo ich von meinem Pulte aufſchaue, an dem ich ſchreibe, jetzt, in früher Morgenſtunde, an meinem Sommerfenſter, ſehe ich, wie das Mühlrad anfängt, herum zu gehen. Hoffentlich wird der Müller Charley nicht ver⸗ derben; aber er liebt ſie ſehr, und Charley iſt auf eine ſolche Partie ziemlich eitel, denn er iſt wohlhabend, und hatte die Wahl unter vielen Mädchen.

So fern es ſich von meinem kleinen Kammermädchen handelt, könnte ich glauben, daß die Zeit ſieben Jahre lang ebenſo ſtill geſtanden, wie das Mühlrad vor einer halben Stunde, da die kleine Ema, Charley's Schweſter, gerade ſo iſt, wie Charley zu ſein pflegte.

Was Tom, Charley's Bruder betrifft, ſo ſcheue ich