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ihres Sohnes nach der Kirche gehen zu ſehen, und— was aber nur Wenige thun, da jetzt nicht viel Geſellſchaft im Schloſſe mehr iſt— die Beziehungen beider zu Sir Leiceſter und Sir Leiceſter's zu ihnen zu beobachten. Im Hochſommer bekommen ſie Beſuch, und dann ſieht man aus dem Laube einen grauen Mantel und einen Regen⸗ ſchirm hervortauchen, die zu andern Zeiten zu Chesney Wold unbekannt waren; dann findet man gelegentlich zwei junge Damen, die in einſamen Sägegruben und ähnlichen Winkeln, welche der Part darbietet, ihre Sprünge machen und ſich vergnügen; und dann ſteigt, aus der Thüre des Troupiers hervor, der Rauch zweier Pfeifen in Schlangenwindungen in die ſüß duftende Abendluft empor. Dann hört man in dem Parkhäuschen eine Quer⸗ pfeife ertönen nach der begeiſternden Melodie der„briti⸗ ſchen Grenadire;“ und wenn endlich die Dunkelheit hereinbricht, hört man eine barſche unbeugſame Stimme, während zwei Männer mit einander auf und abſchreiten, ſagen:„Aber ich geſtehe es nie vor dem alten Mädel. Es muß die Disciplin aufrecht erhalten werden.“
Der größere Theil des Schloſſes iſt geſchloſſen, und es iſt nun nicht länger ein Paradehaus; deſſen ungeach⸗ tet produzirt Sir Leiceſter immer noch ſeinen zuſammen⸗ geſchrumpften Staat und ſeine Hoheit, die unterdeſſen Etwas Noth gelitten, in dem langen Salon, und ruht an ſeinem alten Platze vor my Ladys Porträt aus. Nachts durch breite Schirme eingeſchloſſen, und bloß in dieſem Theile glänzend, ſcheint das Licht des Salons allmälig zuſammenzuſchrumpfen und zu ſchwinden, bis es nicht mehr iſt. Noch ein Bischen mehr, es verliſcht wirklich für Sir Leiceſter ganz, und es öffnet ſich ihm und nimmt ihn auf die feuchte Thüre in dem Mauſoleum, die ſo feſt ſchließt, und ſo verſteckt ausſieht.
Volumnia, auf die der Flug der Zeit die Wirkung hat, daß das Roth in ihrem Geſichte immer fleiſchfarbiger und das Weiß immer gelber wird, lieſt an den langen


