Teil eines Werkes 
11.-18. Bd. (1853)
Entstehung
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entſchuldigen Sie mich, daß ich deſſen als einer Geſchäfts⸗ ſache Erwähnung thue von jedem Tadel und jeder Bloßſtellung fern zu halten, die Ihnen ſelbſt drohen.

Und wenn, Sir?

Wohlan, Lady Dedlock, verſetzt der Juriſt, die Beine kreuzend und das oberſte Knie hätſchelnd,ich habe dagegen Etwas einzuwenden, mir iſt das nicht gleich⸗ gültig. Ich ſehe das als ein gefährliches Beginnen an. Ich weiß, daß es unnöthig iſt, und daß es Muthmaß⸗ ungen, Zweifel, Gerüchte, und ich weiß nicht, was Alles im Hauſe wecken muß. Zudem iſt es ein Bruch unſeres Uebereinkommens. Sie ſollten genau das ſein und blei⸗ ben, was Sie vorher waren. Nun aber muß es Ihnen ſelbſt ſo offenbar ſein, wie mir, daß Sie heute Abend eine ganz andere Perſon geweſen ſind. Ja, Lady Ded⸗ lock, Sie ſind, ſo wahr mir Gott helfe, eine total ver⸗ ſchiedene Perſon geweſen, ſo daß es Jedermann bemerken mußte!

Wenn ich, Sir, hebt ſie an,wenn ich, die ich mein Geheimniß kenne

Aber er unterbricht ſie und ſpricht:

Es iſt dieß, Lady Dedlock, damit wir es nicht ver⸗ geſſen, eine Geſchäftsſache, und in Geſchäftsſachen kann man den Boden nie zu frei halten. Es iſt nicht länger Ihr Geheimniß. Entſchuldigen Sie mich! Gerade das iſt der Irrthum. Es iſt mein Geheimniß, in meiner Bruſt aufbewahrt für Sir Leiceſter und die Familie. Wäre es Ihr Geheimniß, Lady Dedlock, ſo wären wir jetzt nicht hier, und würden wir jetzt nicht ſo mit einander ſprechen.

Es iſt das ſehr wahr. Wenn ich, die ich das Ge⸗ heimniß kenne, thue, was ich kann, um einem unſchuldi⸗ gen Mädchen(insbeſondere im Hinblick auf Ihre Anſpie⸗

lung auf das Mädchen, als Sie meine Geſchichte den

verſammelten Gäſten zu Chesney Wold zum Beſten ga⸗ ben) die Befleckung der mir drohenden Schande zu er⸗ ſyaren, ſo handle ich nach einem reiflich überlegten Plane.