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pfehlen und dieſelbe fragen läßt, ob ſie nach dem Diner ihn nicht empfangen wolle, indem er ein paar Worte mit ihr zu ſprechen habe.
My Lady will ihn jetzt empfangen. Er erſcheint jetzt, und entſchuldigt ſich, daß er, ſelbſt mit ihrer Er⸗ laubniß, ſich ihr aufdringt, ſo lange ſie noch bei Tiſche iſt.
Als ſie endlich allein ſind, ſagt ihm my Lady mit einer Handbewegung, daß er ſie nun mit ſolchem Poſſen⸗ ſpiele verſchonen möge.
„Was wollen Sie, Sir?“
„Je nun, Lady Dedlock,“ ſpricht der Iuriſt, ſich auf einen Stuhl in ihrer NRähe niederlaſſend, und lang⸗ ſam an ſeinen mattfarbigen Beinen auf und ab, auf und ab, auf und ab reibend;„ich bin nicht wenig erſtaunt über die Art Ihres Auftretens.“
„So?“
„Ja, entſchieden. Ich hatte mich nicht darauf gefaßt gemacht. Ich ſehe es als ein Abgehen von unſerem Ueber⸗ einkommen und als einen Bruch Ihres Verſprechens an. Wir kommen dadurch in eine ganz andere Stellung zu einander, Lady Dedlock. Ich glaube mich verpflichtet, Ihnen zu ſagen, daß ich Ihr Auftreten gar nicht billige.“
Er hält mit dem Reiben inne und blickt ſie, die Hände auf den Knien, an. So gleichmüthig und unver⸗ änderlich er auch iſt, ſo liegt doch in ſeiner Weiſe eine unbeſtimmbare Freiheit, die neu iſt und dem ſcharfen Auge dieſes Weibes nicht entgeht.
„Ich verſtehe Sie nicht ſo ganz.“
„O ja, Sie verſtehen mich ſchon, wie ich glaube. Ich glaube, Sie verſtehen mich. Kommen Sie, kommen Sie, Lady Dedlock, wir müſſen jetzt nicht fechten und pariren. Sie wiſſen, Sie haben dieſes Mädchen gern.“
„Und wenn, Sir?“
„Und Sie wiſſen— und auch ich weiß, daß Sie ſie nicht weggeſchickt haben aus den von Ihnen angege⸗ benen Gründen, ſondern um ſie ſo viel wie möglich—


