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ſichere Sie, wie langweilig und läſtig eine ſo kleine Sache für Lady Dedlock geworden ſein muß. Hege ich einen Zweifel in Betreff des Verfahrens, das ich in dieſer Sache eingehalten habe, ſo iſt es bloß der, ob ich recht gethan, daß ich nicht gleich anfänglich in aller Ruhe mei⸗ nen Einfluß geltend zu machen geſucht, um meine junge Freundin hier fortzunehmen, und Ihnen ſo nicht weiter läſtig zu fallen.— Aber es ſchien mir— ohne Zweifel verlieh ich der Sache eine größere Wichtigkeit, als ſie wirklich hatte— es ſei reſpectvoll, Ihnen zu erklären, wie die Sache ſtehe, und offen, wenn ich Ihre Wünſche und Bequemlichkeit befrage. Hoffentlich werden Sie meine Unbekanntheit mit den Sitten und Gebräuchen der feinen Welt entſchuldigen.“
Sir Leiceſter wird durch dieſe Bemerkungen aus dem Heiligthum hervorcitirt, oder meint es wenigſtens.
„Mr. Rouncewell,“ verſetzte er,„erwähnen Sie doch dieſes Umſtands nicht! Es ſind hoffentlich Rechtfertigungen beiderſeits völlig unnöthig.“
„Es macht mir Freude, dieß zu hören, Sir Lei⸗ ceſter; und darf ich als letztes Wort auf das zurückkom⸗ men, was ich ſchon über die lange Verbindung meiner Mutter mit der Familie, ſowie über die Achtungswür⸗ digkeit geſagt, die dieſer Umſtand von beiden Seiten be⸗ kundet, ſo möchte ich auf dieſes kleine Beiſpielr hier an meinem Arme, auf das Mädchen hinweiſen, das ſich beim Abſchiede ſo liebevoll und treu zeigt, und bei welchem meine Mutter wohl ſolche Gefühle bis zu einem gewiſſen Grade geweckt,— obgleich natürlich Lady Dedlock durch ihre herzliche Theilnahme und ihre wohlthuende Herab⸗ laſſung unendlich mehr gethan hat.“
Will er hier ironiſch ſprechen, ſo iſt das, was er ſagt, vielleicht wahrer, als er glaubt. Indeſſen denkt er dabei an nichts Arges, obgleich er ſich, während er die Worte ſpricht, nach demjenigen Theile des düſteren Zim⸗ mers hinwendet, wo my Lady ſitzt.


