auf den alten Mann herab, der in ſeinem Seſſel immer tiefer heruntergleitet, und ſagt ganz ruhig:
„Und nun heraus damit!“
„Ho!“ ruft Mr. Smallweed, ſich die Hände reibend und ſchlau kichernd.„Ja. Nun heraus damit. Nun heraus mit was, mein lieber Freund?“
„Mit der Pfeife,“ ſpricht Mr. George, der mit großer Ruhe ſeinen Stuhl in die Kaminecke ſtellt, ſeine Pfeife von dem Feuerroſte wegnimmt, ſie ſtopft, anzün⸗ det und anfängt, in ruhigſter Weiſe zu rauchen.
Dieß behagt aber Mr. Smallweed nicht, der es ſo ſchwer findet, auf ſeinen Gegenſtand, welcher Art der⸗ ſelbe nun ſein mag, zu kommen, daß er ganz böſe wird, und ingeheim die Luft voll unmächtiger Rachgier mit ſeinen Krallen erfaßt, wodurch er ſein heftiges Verlan⸗ gen, das Geſicht Mr. George's zu zerreißen und zu zer⸗ zerren, zu erkennen gibt.
Da die Nägel des trefflichen alten Herrn lang und bleiern, und ſeine Hände ſchmächtig und aderig, und ſeine Augen grün und wäſſerig ſind; und da neben All dieſem er, während er ſo die Luft zuſammenkrallt, fortfährt, in ſeinem Seſſel herunterzugleiten, und zu einem geſtaltloſen Bündel zuſammenzuſinken, ſo wird er zu einem ſo geſpenſterhaften Schauſpiele, ſelbſt in den an ſolche Dinge gewöhnten Augen Iudy's, daß das eben genannte Mädchen oder die eben genannte Jungfrau, wie man will, mit etwas mehr, denn dem Eifer der Liebe, über ihn herfährt, und ihn dermaßen aufſchüttelt, und ihn an verſchiedenen Theilen ſeines Körpers, insbe⸗ ſondere aber in der Gegend des Halſes, dermaßen patſcht, und ſtoßt, und rüttelt, daß er in ſeiner jämmerlichen Noth Töne hören läßt, ähnlich denen der Handramme eines Steinſetzers.
Nachdem Judy ihn vermittelſt dieſer Handgriffe aber⸗ mals in ſeinem Seſſel aufrecht hingeſetzt, ſtreckt ſie,— der Alte zeigt ein ſchneeweißes Geſicht und eine kalte


