Teil eines Werkes 
5.-10. Bd. (1853)
Entstehung
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Hülfe angedelhen laſſen würden, ſie Dich vikelleicht, wach erhalten und Du vielleicht daraus lernen könnteſt!

Jo hat nie von einem ſolchen Buche gehört. Die Compilatoren deſſelben und ſeine Ehrwürden, Herr Chad⸗ band, gelten ihm gleich viel: nur herrſcht, für ihn, zwiſchen denſelben der Unterſchied, daß er den ehrwürdigen Chadband kennt, und daß er jene nicht kennt, und daß er vor dem ehrwürdigen Chadband lieber eine Stunde lang Reißaus nehmen würde, als daß er ihn nur fünf Mi⸗ nuten lang ſprechen hoͤren moͤchte.

Es nützt Nichts, daß ich hier länger warte, denkt Jo.Mr. Sangsby will heute Abend mir Nichts ſagen. Und ſo latſcht er die Treppe hinab. 1 Aber drunten iſt die gutthätige, mitleidsvolle Guſter, die ſich an dem Geländer der Küchentreppe hält und in bis jetzt noch zweifelhafter Weiſe eine Ohnmacht abwehrt, die durch Mrs. Snagsby's Schreien herbeige⸗ zaubert worden iſt. Sie hat Jo ihr eigenes, in Brod und Butter beſtehendes Nachteſſen zu geben, und ſie wagt es zum erſten Male, ein Paar Worte mit dem Jungen zu wechſeln.

Da haſt Du Etwas zu eſſen, armer Knabe, ſagte

uſter.

Ich danke Ihnen, Mum,*) ſagt Jo.

Haſt Du Hunger?

Joh! ſpricht Jo.

Was iſt aus Deinem Vater und aus Deiner Mut⸗ ter geworden? Jo hält im Kauen inne, und ſieht ganz verſteinert aus. Denn dieſes Waiſenkind, deſſen Schutzheiliger das Armenhaus von Tooting geweſen, hat ihm ſanft auf die Schulter geklopft; und zum erſten Male in ſeinem Leben hat ihn ſo eine anſtändige Hand berührt.

Ich wußte nie Etwas von ihnen, ſpricht Jo.

) Ma'am= Madam.