Teil eines Werkes 
5.-10. Bd. (1853)
Entstehung
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Eben ſo wenig habe ich von den meinigen erfahren, ruft Guſter. Sie unterdrückt ohnmachtbegünſtigende Symptome; da ſcheint ihr plötzlich Etwas Furcht einzu⸗ flöͤßen. Sie rennt die Treppe hinab und verſchwindet.

Jo, flüſtert der Schreibmaterialienhändler leiſe, während der Knabe noch auf der Treppe ſteht.

Hier bin ich, Mr. Snagsby

Ich wußte nicht, daß Du ſchon fortgegangen: da haſt Du wieder eine halbe Krone, Jo. Es war ganz recht von Dir, daß Du an dem Abende, wo wir bei ein⸗ ander waren, Nichts über die Dame geſagt haſt. Es würde Unannehmlichkeiten zur Folge haben. Du kannſt nicht zu ſtille ſein, Jo.

Ich bin mäuschenſtill, Herr!

Und ſo gute Nacht.

Eia geiſterhafter Schatten, mit Halskrauſe und Nachtmütze, folgt dem Schreibmaterialienhändler in das Zimmer, aus dem er gekommen, und ſchleicht höher hin⸗ auf. Und von nun an wird er, auf allen Wegen und Stegen, von einem andern Schatten, der nicht der ſei⸗ nige, aber faſt eben ſo beharrlich, als der ſeinige, und faſt eben ſo unruhig, wie der ſeinige iſt, begleitet. Und in welche Atmoſphäre der Heimlichkeit ſein eigener Schat⸗ ten auch kommen mag: ſo moͤgen doch Alle ſich wohl in Acht nehmen, die mit dem Geheimniſſe in irgend einer Beziehung verwandt ſind! Denn die wachſame Mrs.

Snagsby iſt überall, Bein von ſeinem Bein, Fleiſch von ſein em Fleiſch, Schatten von ſeinem Schatten.