Teil eines Werkes 
1.-4. Bd. (1852)
Entstehung
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Herr zu Hauſe?

Guſter iſt im Laden, denn die Lehrlinge trinken in der Küche mit Mr. und Mrs. Snagsby ihren Thee; mithin machen die zwei Töchter der Kleidermacherin, die vor den beiden Spiegeln an den zwei Fenſtern des zwei⸗ ten Stockwerkes des gegenüberſtehenden Hauſes ihre Locken kämmen, die beiden Lehrlinge nicht verrückt, wie ſie ſich einbilden, ſondern erwecken bloß die unnütze Be⸗ wunderung Guſter's, deren Haar nicht wachſen will, und nie wachſen wollte, und auch, wie man zuverſichtlich glaubt, nie wachſen wird.

Herr zu Hauſe? ſagt Mr. Tulkinghorn Ja, der Herr iſt zu Hauſe, und Guſter wird ihn olen. 3 Guſter verſchwindet, froh, wie ſie iſt, aus dem La⸗ den wieder hinauszukommen, den ſie mit einer Miſchung von Furcht und Ehrerbietung anſieht, als ein Ma⸗ gazin furchtbarer Werkzenge bei der großen Rechtsfolte⸗ rung, als einen Ort, der nicht betreten werden kann, wenn einmal das Gas ausgelöſcht iſt.

Mr. Snagsby erſcheint: fettig, warm, nach Thee riechend, und kauend. Schlingt ein Stück Butterbrod hinunter. Sagt:Ach du mein Gott, Sir! Mr. Tulkinghorn!

Ich muß ein Paar Worte mit Ihnen ſprechen, Snagsby.

Recht gern, recht gern, Sir! Aber, du lieber Himmel! warum haben Sie denn nicht Ihren jungen Menſchen hergeſchickt, um mich holen zu laſſen, Sir? Spazieren Sie doch gefälligſt in das Hintergewölbe, Sir!

In einem Nu iſt Snagsby's Geſicht ein ſtrahlendes geworden.

Das enge Zimmer, worin ein ſtarker Geruch von Pergamentfett herrſcht, iſt zugleich Waarenladen, Comp⸗ toir, und Bureau zur Beſorgung von Copialien.

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