Teil eines Werkes 
1.-4. Bd. (1852)
Entstehung
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materialienhändler, wobei noch zu bemerken iſt, daß er wegen des Preiſes der Reinſchriften nicht feilſcht.

Was den in dem Kirchenſtuhle ſitzenden Mann von mittlerem Alter betrifft, ſo weiß er von den Angelegen⸗ heiten der hohen Ariſtokratie kaum mehr, als der erſte beſte Gaſſenkehrer in Holborn.

Das rothe Stück Siegellack, das ſchwarze Stück Siegellack, der Tintenſtöpſel, der andere Tinten⸗ ſtöpfel, die kleine Streubüchſe. So! Du in die Mitte, du rechts, du links. Jetzt oder nie muß es bei ihm zu einem Entſchluſſe kommen: ſo viel iſt klar.

Und wirklich ſteht auch Mr. Tulkinghorn auf; er ſetzt ſich ſeine Brille zurecht, ſetzt ſeinen Hut auf, ſteckt das Manuſcript in die Taſche, geht hinaus, und ſagt dem Manne von mittlerem Alter und mit zerriſſenen Elbogen:

In einem Angenblicke bin ich wieder da!

Nur hoͤchſt ſelten ſagte er dieſem Manne weiter.

Mr. Tulkinghorn geht, wie die Krähe kam, zwar nicht ganz ſo gerade, aber doch beinahe, nach Cook's Court, Curſitor Street. Sein Weg führt ihn zu Snagsby, Schreibmaterialienhändler für Juriſten, der auch alle Arten von Reinſchriften, ſo wie alle Arten von in das Rechtsfach einſchlagenden Schreibereien ausführt u. ſ. w. u. ſ. w.

Es iſt etwa fünf oder ſechs Uhr Nachmittags, und ein balſamiſcher Wohlgeruch von warmem Thee hat ſich über Cool's Court verbreitet. Derſelbe Wohlgeruch herrſcht auch an Snagsby's Thüre. Man ſpeist dort gar frühe; das Mittageſſen wird um halb zwei Uhr verzehrt, während das Abendeſſen um halb zehn Uhr ſervirt wird.

Mr. Suagsby war eben im Begriffe, in die unter⸗ irdiſchen Regionen hinabzuſteigen, und dort ſeinen Thee zu ſich zu nehmen, als es ihm einfiel, zur Thüre hinaus⸗ zuſehen, und er die Krähe erblickte, die ſich verſpätet hatte.