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ſelben ſeinem großen Zimmer nur ein höchſt ungenügen⸗ des Licht.
Die Titel auf den Rücken ſeiner Bücher haben ſich in den Einband zurückgezogen; Alles, was ein Schloß haben kann, hat ein ſolches; von einem Schlüſſel iſt
keine Spur zu entdecken. Es liegen nur ſehr wenige
zerſtreute Papiere herum.
Er hat ein Mannſcript neben ſich; allein er liest nicht in demſelben. Mit dem runden Stöpſel eines Tintenzeuges und zwei zerbrochenen Siegellackſtücken ar⸗ beitet er ſchweigend und langſam Etwas aus, und offen⸗ bar geht ihm Etwas im Kopfe herum. Bald iſt der Tintenſtöpſel in der Mitte, bald das rothe Stückchen Siegellack,— bald das ſchwarze Stückchen Siegellack. Allein er hat noch nicht gefunden, was er ſucht, und noch iſt er zu keinem Entſchluſſe gekommen. Mr. Tulk⸗ inghorn muß alſo das Spiel wieder von vorn anfangen
Hier unter der gemalten Zimmerdecke, wo die in der Verkürzung gezeichnete Allegorie auf den Eindring⸗ ling herabſchaut, wie wenn ſie auf ihn herabfahren wollte, um ihn zu packen, und wo er ſich keinen Pfiffer⸗ ling darum kümmert, hat Mr. Tulkinghorn zugleich ſein Wohnung und ſein Bureau. Er unterhält keinen Sta nur ein Mann von mittlerem Alter, der gewöhnlich etwas zerriſſene Rockärmel hat, ſitzt in der Vorhalle in eine
hohen Kirchenſtuhle, und iſt ſelten mit Arbeit überladen.
Mr. Tulkinghorn iſt kein gewöhnlicher Advocat. E braucht keine Gehülfen. Er iſt ein großes Reſervoit von vertraulichen Mittheilungen, und läßt ſich nicht ſo an und abzapfen. Seine Clienten brauchen ihn; er iſ
ihr Factotum. Muß eine Schrift aufgeſetzt werden, ſt wendet er ſich an Juriſten vom Temple, die ſich mit der Ausarbeitung von ſolchen Schriften eigens befaſſen, und dieſen Juriſten gibt er nur myſteriöſe Weiſungen; ſol Etwas mundirt werden, ſo wendet er ſich an den Schreibe
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