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ich unachtſam ſchien,—„ſich dermalen auf ſech— zig bis ſieb— zig tauſend Pfund beläuft!“ ſagte Mr. Kenge, ſich in ſeinen Armſeſſel zurücklehnend.
Ich fühlte meine äußerſte Unwiſſenheit gar wohl, aber was konnte ich machen? Ich war mit dem Gegen⸗ ſtande ſo ganz und gar unvertraut, daß ich ſelbſt dann noch Nichts davon verſtand.
„Und ſie hat wirklich noch Nichts von dem Proceſſe gehört!“ ſprach Mr. Kenge.„Erſtaunlich!“
„Miß Barbary, Sir,“ entgegnete Mrs. Rachael, „die jetzt bei den Seraphim iſt—“
(„Ich boffe es gewiß,“ ſagte Mr. Kenge höflich.)
„— Wollte Eſther nur ſo viel wiſſen laſſen, als ihr nützlich wäre. Und da man ihr Nichts geſagt hat, ſo weiß ſie nichts Weiteres.“
„Gut, gut!“ ſagte Mr. Kenge.„Im Ganzen ge⸗ nommen recht paſſend. Und jetzt zur Sache,“ ſetzte er, zu mir gewandt, hinzu.„Da Miß Barbary, Ihre einzige Verwandte(— und es iſt dem wirklich ſo, denn ich fühle mich verpflichtet, zu bemerken, daß Sie in den Augen des Geſetzes keine Verwandten hatten—) nun todt iſt, und da man natürlich nicht erwarten darf, daß Mrs. Rachael—“
„O lieber Gott, nein!“ ſprach Mrs. Rachael raſch.
„Ganz richtig,“ ſtimmte Mr. Kenge bei;—„ich ſage alſo, daß, da Miß Barbary nun todt iſt, und man nicht erwarten darf, daß Mrs. Rachael ſich mit Ihrem Unterhalte befaſſen werde(ich bitte Sie, betrüben Sie ſich nicht), ſo ſind Sie in der Lage, die Erneuerung eines Anerbietens zu empfangen, das ich vor etwa zwei Jahren den Auftrag hatte, Miß Barbary zu machen, und wovon man, obgleich es damals zurückgewieſen wurde, annahm, daß es unter den beklagenswerthen Umſtänden, die ſich ſeitdem zugetragen, würde erneuert werden können. Wenn ich nun geſtehe, daß ich in Jarndyce und Jarn⸗ dyce, und ſon noch, einen höchſt humanen, aber zu


