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und daß ich es mir, bei meinem Heranwachſen, wollte angelegen ſein laſſen, fleißig, zufrieden, und freundlich zu ſein, und irgend Jemand etwas Gutes zu thun, und wo möglich, die Liebe eines Menſchen zu gewinnen.
Hoffentlich iſt es keine Nachſicht gegen anich ſelbſt, wenn ich dieſe Thränen vergieße, während ich an die Geſchichte denke. Ich bin ſehr dankbar,— ich bin ſehr fröhlich, allein dennoch kann ich nicht verhindern, daß ſie mir in die Augen kommen.
Da! Jetzt habe ich ſie abgewiſcht, und kann wieder in paſſender Weiſe fortfahren.
Um ſo mehr fühlte ich nach dem Geburtstage die Entfernung zwiſchen mir und meiner Taufpathin; ſo ſehr war ich von dem Gefühle durchdrungen, daß ich in ihrem Hauſe einen Platz einnehme, der hätte leer ſein ſollen, daß es mir ſchwerer wurde, als je, mich ihr zu nähern, obgleich ich ihr in meinem Herzen den heißeſten Dank zollte.
Ebenſo fühlte ich meinen Schulgenoſſinnen gegen⸗ über; ebenſo fühlte ich Mrs. Rachael gegenüber, die eine Wittwe war,— und oh, ihrer Tochter gegenüber, auf die ſie ſtolz war, und die alle vierzehn Tage ein Mal ſie beſuchte! Ich lebte ganz für mich, war ruhig, und be⸗ mühte mich, ſehr fleißig zu ſein.
An einem ſonnigen Nachmittage, als ich mit meinen Büchern und meiner Mappe nach Hauſe gekommen war, meinen langen Schatten an meiner Seite beobachtete, und, wie gewöhnlich, die Treppe hinaufſchlich, um mich auf mein Zimmer zu begeben, ſah meine Taufpathin aus der Parlourthüre heraus, und rief mich zurück. Bei ihr ſaß,— etwas höchſt Seltenes,— ein Fremder,— ein ſtattlicher, wichtig ausſehender Herr, ganz ſchwarz geklei⸗ det, mit weißer Cravate, großen goldenen Cachets, einem doppelten goldenen Augenglaſe, und einem großen Siegel⸗ ringe am kleinen Finger.


