dieſes ſeines Wiſſens ſogar berühmt geworden, da er, ſeitdem er der Schule entwachſen, gar nichts Anderes geleſen haben ſoll.
„Sind Sie nun bald fertig?“
„Mlud, nein,— noch verſchiedene Punkte,— halte es für meine Pflicht, mich zu fügen,— Ludſhip,“*) lau⸗ tet die Antwort, die Mr. Tangle entſchlüpft.
„Es müſſen, glaube ich, noch mehrere Glieder der verehrlichen Zunft gehört werden?“ ſpricht der Kanzler mit einem leichten Lächeln.
Bei dieſen Worten fahren achtzehn von Mr. Tangle’s gelehrten Freunden, jeder bewaffnet mit einem kurzen achtzehnhundert Blätter ſtarken Auszuge, gleich achtzehn Hämmern in einem Pianoforte auf, machen achtzehn Ver⸗
beugung und ſinken in ihre achtzehn dunklen Plätze. 2 ollen Mittwoch über vierzehn Tage uns der Sache we widmen,“ ſpricht der Lord⸗Kanzler.
Denn die Frage, um deren Entſcheidung es ſich ge⸗ genwärtig handelt, iſt eine bloße Koſtenfrage,— eine bloße Knoſpe auf dem Waldbaume des Stammproceſſes, und wird an einem ſchönen Tage wirklich erledigt werden.
Der Kanzler erhebt ſich; die Advocaten erheben ſich; in aller Eile wird der Gefangene vorgeführt; der Mann aus Shropſhire ruft:„My Lord!“
Amtsſtäbe, Gerichtsſchreiber und Caſſiere gebieten voller Unwillen Schweigen, und ſehen den Mann aus Shropſhire mit ſauren Mienen an.
„Was,“ fährt der Kanzler, immer noch mit Jarn⸗ dyce und Jarndyce beſchäftigt, fort,„das junge Mädchen betrifft,—“
feite Ludſhip um Verzeihung,— den jungen Menſchen,“ ſpricht Mr. Tangle voreilig.
„Was,“ fährt der Kanzler mit ganz beſonderer
*) Lordſhip, Lordſchaft.


