Teil eines Werkes 
8. Th. (1839)
Entstehung
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alle haben. Bleibe, bis ich wieder komme, und wir wollen uns einen guten Tag machen,«

John gab ſeiner Frau einen herzlichen Kuß, drückte Nicolaus nicht minder herzlich die Hand, ſchwang ſich auf ſein Pferd, ritt davon und überließ es ſeiner Frau, Vorbereitungen zu einem gaſtlichen Mahle zu machen, und ſeinem jungen Freunde, in der Umgegend umherzu⸗ ſtreifen und Oerter wieder zu beſuchen, die ihm wegen gar mancher traurigen Vorfälle unvergeßlich waren.

Als John in Todtenhuſchhall ankam, band er ſein Pferd an der Thüre an und ſchritt nach der Schulſtube zu, deren Thüre er von innen verſchloſſen fand. Drinnen hörte ein entſetzliches Getöſe, und als er ſein Auge an das Schlüſſelloch legte, wußte er bald, woher der Lärm und Aufruhr kam.

Die Nachricht von dem Unfalle des Sculmeiſerg war nach Todtenbuſchhall gedrungen; das ließ ſich nicht bezweifeln. Allem Anſcheine nach war ſie erſt vor kur⸗ zem bekannt geworden, denn die Rebellion hrach eben aus.

Es war einer der Purgirtage und Madame Squeers war wie gewöhnlich mit einer Schüſſel und einem Löffel nebſt ihrer Tochter und ihrem Sohne hereingetreten, der während der Abweſenheit ſeines Vaters einen Theil der Vollziehung der Strafen über ſich genommen hatte, in⸗ dem er die kleineren Knaben mit den Füßen ſtieß, ſie an dem Haar rupfte, ſie knipp und ſo ſich als wahre Stütze und als Freude ſeiner Mutter zeigte. Ihr Eintritt war, ob nach Verabredung oder zufällig, läßt ſich nicht ermit⸗ teln, das Signal zur Empörung. Während eine Ab⸗ theilung nach der Thüre ſtürzte und dieſelbe aufſchloß, und eine andere auf die Bänke und Tafeln ſtieg, ergriff der ſtärkſte lund deshalb der neueſte) den Stock, trat der

Nirolaus Nickleby.